"In Quickborn kann man beruhigt schlafen"

Wolfgang Plötz (links) und Hans-Werner Stehr wurden für ihre 40-jährige Mitgliedschaft mit dem Brandschutzehrenzeichnen in Gold geehrt. Schwager
Wolfgang Plötz (links) und Hans-Werner Stehr wurden für ihre 40-jährige Mitgliedschaft mit dem Brandschutzehrenzeichnen in Gold geehrt. Schwager

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05. Februar 2013, 04:39 Uhr

Quickborn | "Unsere große Gemeinschaft funktioniert durch das Engagement aller Menschen, die in der Feuerwehr tätig sind. Wir können stolz sein auf das, was wir in unserer Freizeit erreichen", lobte Wehrführer Christof Fehrs zu Beginn seines Jahresberichts auf der 125. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Quickborn seine Kameradinnen und Kameraden.

Mit 97 männlichen und neun weiblichen Einsatzkräften ist die Freiwillige Feuerwehr Quickborn gut aufgestellt. Im vergangenen Jahr mussten die Blauröcke zu 201 Einsätzen ausrücken. Insgesamt wurde die Freiwillige Feuerwehr Quickborn im Jahre 2012 zu 43 Brandeinsätzen, 32 Fehlalarmen, 119 Hilfeleistungen und sieben sonstigen Einsätzen gerufen. Auch ein Großbrand war dabei. Fehrs erinnerte sich: "Am 19. Mai bemerkten aufmerksame Nachbarn in den frühen Morgenstunden eine Rauchentwicklung an einem Flachdachbungalow in der Marienhöhe. Da wir erst von einem brennenden Haus ausgingen, wurde zusätzlich die Nachbarwehr aus Hasloh zur Unterstützung angefordert. Es stellte sich heraus, dass der direkt an den Bungalow angrenzende Carport lichterloh brannte. Weil das Feuer bereits auf den Dachstuhl übergeschlagen war, wurde sofort ein massiver Löschangriff eingeleitet. Dank unseres beherzten Eingreifens konnte die Ausdehnung des Feuers verhindert werden", beschrieb er den Löscheinsatz beim Großbrand.

Der schwerste Einsatz des Jahres: Am 11. Dezember 2012 war auf der Landesstraße 76 ein Pkw mit einem Reisebus kollidiert. Während der Busfahrer nur leichte Verletzungen davontrug, fanden die Feuerwehrleute den Pkw-Fahrer eingeklemmt in seinem Fahrzeug vor. Mit vereinten Kräften gelang es, den schwer verletzten Mann zu befreien, so dass der per Hubschrauber eingeflogene Notarzt lebensrettende Maßnahmen einleiten konnte.

Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) betonte, dass man in Quickborn beruhigt schlafen könne, da für die Sicherheit bestens gesorgt sei. Einen besonderen Dank richtete er auch an den Vorstand der Wehr. Bürgervorsteher Bernd Kleinhapel (CDU) lobte in seiner Rede die Firmen, die die ehrenamtlichen Blauröcke auch tagsüber für Einsätze freistellen.

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