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Band aus Quickborn : In „Jennifer“ steckt eine Menge Rock

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Band mit Mitgliedern aus Quickborn und Hamburg spielt während der 70er-Jahre-Party. Die Musiker kennen sich seit ihrer Schulzeit.

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erstellt am 13.Feb.2014 | 16:06 Uhr

Quickborn | „Jennifer“ – bei diesem Bandnamen denkt man an Schmusesongs, Popmusik oder Schlager. Doch weit gefehlt. Klaus-Peter Strider (Gesang), Bernhard Scharf (Gitarre), Manfred Zirwes (Bass), Reinhold Krupp (Schlagzeug) und Peter Mielke (Gitarre) haben sich der Rockmusik verschrieben. Mit Songs von den „Beatles“, den „Rolling Stones“, „Tom Petty and the Heartbreakers“ und den „Traveling Wilburys“ , aber auch mit Westcoast-Mucke à la „Eagles“ wollen sie am Sonnabend, 22. Februar, während der 70er-Jahre-Fete von „Quickborn hilft“ das Publikum rocken. Dreimal 30 Minuten. In „Jennifer“ steckt eine Menge Rock. „Wir werden 25 Songs spielen“, sagt Schlagzeuger Krupp.

Für ihren Auftritt proben die Musiker derzeit fleißig im hauseigenen Probenraum von Bernhard Scharf in Quickborn. Wie am Dienstagabend. Scharf hat Bier kaltgestellt. Die Stimmung ist herzlich in dem schalldichten Raum, in dem Gitarren, Verstärker und ein Schlagzeug stehen. Die gestandenen Kerle, alle im Rentenalter, aber im Herzen und der Seele jung geblieben, kennen sich seit den 70er Jahren. „Damals waren wir noch eine Schülerband und hatten Auftritte in Hamburgs Häusern der Jugend“, sagt Scharf. Zu ihren besten Zeiten haben die Musiker als Amateurband in den angesagten Hamburger Clubs wie dem Kaisersaal und dem Grünspan gespielt. Anfang der 1990er Jahren stiegen zwei Mitglieder aus, um sich mehr auf ihre Jobs zu konzentrieren. „Als Freunde haben wir uns nie aus den Augen verloren“, sagt Scharf, der vor etwa zweieinhalb Jahren wieder große Lust verspürte, in die Saiten seiner E-Gitarre zu greifen und in der Band zu rocken. „Musik zu machen, ist für mich immer noch ergreifend. Es gibt Momente beim Proben, die mich beglücken“, so Krupp

Am 7. September vergangenen Jahres kam es zu einem Reunion-Konzert in der Urbesetzung vor 400 Gästen. „Dafür hatten wir eine Halle in Hammer Deich angemietet“, berichtet Krupp. Das Geld, das zusammenkam, wollte die Band spenden, und so fragte Scharf seinen Freund Carlo von Tiedemann, ob er nicht eine Organisation wüsste. Der NDR-Moderator schlug vor, das Geld an „Quickborn hilft“ zu spenden. „Ich war bei dem Konzert dabei und war begeistert. Es war ein toller Abend. Traumhaft“, erinnert sich Andreas Torn, Vorsitzender des Vereins „Quickborn hilft“. So kam bei ihm die Idee auf, „Jennifer“ für die 70er-Jahre-Fete zu engagieren. Sie erklärten sich bereit, für den guten Zweck aufzutreten.

Stellt sich noch die Frage, wieso die Band „Jennifer“ heißt. „Das hat nichts mit einer Frau zu tun, die wir kennen. Wir wollten einen Namen, den man sich leicht merken kann und der sich gut anhört“, erklärt Krupp. Das hat dann schon mal für Verwirrung gesorgt. „Zu einem Konzert kam eine Frau. Sie war enttäuscht, weil sie dachte, es würde Jennifer Rush singen.“

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