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Quickborner Tageblatt

26. September 2017 | 20:15 Uhr

In Hasloh sind die Dirndl los

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Zünftiges Oktoberfest Polka, Polonäse und Danz op de Deel mit 250 Gästen / Dekorierte Turnhalle wird zum Wiesenfestzelt

„Ich finde das toll, wie die Turnhalle so hergerichtet werden kann, dass diese Stimmung entsteht“, sagte Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) begeistert. Gemeinsam mit Ehefrau Verena und 250 weiteren Gästen feierte er ein zünftiges bayrisches Oktoberfest, organisiert vom Musikzug der Feuerwehr Hasloh.

Viele der Besucher erschienen wie ihre Gastgeber in Dirndl und Lederhosen. Höhepunkt der Veranstaltung war das Blasorchester „Haimhauser Dorfmusik“ aus der Nähe der bayrischen Hauptstadt mit ihrer mitreißenden Dirigentin Emmy Jane Morris aus Großbritannien. Das abwechslungsreiche musikalische Repertoire beider Orchester sorgte unter den Hasloher Oktoberfestbesuchern für eine fröhliche, ausgelassene Stimmung. Es wurde getanzt auf den Tischen, zwischen den Reihen, Polka, Polonäse, Walzer sowie Rockpop.

Und es wurde geschunkelt und mitgesungen bei „Hamburg, meine Fußball-Perle“, „Oans, Zwoa, Gsuffa“, „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ und „YMCA“. „Wir haben hier zwei verschiedene Orchester mit zwei verschiedenen Programmen. Unsere Haimhauser Gäste mit klassischer bayrischer Blasmusik, Polka sowie Walzer, dazu ein bunt gemischtes Kontrastprogramm unseres Musikzuges“, erklärte Mathias Jerschnek, musikalischer Leiter der Hasloher.

Bereits seit Mitte der vergangenen Woche hatten die Kameraden der Wehr zusammen mit den Musikern die Hasloher Turnhalle in ein Münchener Wiesenfestzelt verwandelt. Blauweiße Fahnen hingen von der Decke. Passende Tischdecken mit dem Rautenmuster zierten die langen Bierbankreihen. Selbst ein Bierwagen war ins Innere der Halle gefahren worden.

Zum Bier im traditionellen Krug gab es bayrische Leberkäs mit Kraut. „Die Bude ist voll. Wir sind super zufrieden. Es hat alles wie am Schnürchen geklappt“, freute sich Svenja Spiegel, Vorstandsvorsitzende des Musikzuges.

Ihr Vater Hans-Peter Jöhnk war vor zwei Jahren nach Bayern gezogen. Der Hasloher Schlagzeuger und Tubist fand bei den Haimhauser Dorfmusikanten ein Orchester, um seinem Hobby auch in der Ferne treu zu bleiben. Über diesen Kontakt entstand eine freundschaftliche Verbindung zwischen den beiden Musikergruppen.

Die Idee zu einem gemeinsamen Konzert war geboren. Am Donnerstag reisten die dreißig bayrischen Musiker mit fünfzehn Angehörigen an. Der ehemalige Busfahrer Jöhnk zeigte den Gästen seine Heimat. Die Klarinettistinnen Kati (23), Eva (22) und Julia (19) waren beeindruckt vom Hamburger Hafen. Ihrer Freundin und Querflötistin Berni (13) gefiel am besten die Elbphilharmonie.

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