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Quickborn : Illegale Mülldeponie an der Güttloh

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Stadt belohnt Hinweise mit bis zu 200 Euro. Videoüberwachung ist kein Thema.

Quickborn | Die illegale Entsorgung von Müll an der Güttloh in Quickborn reißt nicht ab. „Das sind schon fast kriminelle Machenschaften“, sagte Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) auf Anfrage des Quickborner Tageblatts. Jetzt lobt die Stadt 50 bis 200 Euro Belohnung für jeden stichhaltigen Hinweis aus.

Vor zwei Wochen hatten Mitarbeiter des Bauhofs an den Containern fünf Quadratmeter Müll entsorgt – Kosten: etwa 800 Euro. Laut Köppl mussten sie am vergangenen Freitag wieder tätig werden, weil sich Sperrmüll und Unrat angehäuft hatten. „Es kann nicht sein, dass wir mehrere hundert Euro pro Woche dafür aufbringen müssen.“

Käme Videoüberwachung infrage? Köppl erteilt den Überlegungen eine Absage. „Auch weil der Dummy, den wir dort installiert hatten, sofort zerstört worden ist – und das in vier Metern Höhe.“ Zudem habe eine Anfrage bei der Landes-Datenschutzbehörde ergeben, dass für Videoaufzeichnungen im öffentlichen Verkehrsraum eine besondere Notwendigkeit nachgewiesen werden müsse. Für die CDU-Fraktion sei die Absage der Datenschutzbehörde nicht nachvollziehbar, teilte Sprecher Bernd Weiher mit. Denn auch an anderen Stellen wie dem Forum oder dem Parkdeck in der Torfstraße sei Videoüberwachung möglich. „Sollte sich die Situation nicht verbessern, ist es eine Alternative, den Standort aufzugeben – aber nicht ohne Beratung seitens der Politik“, sagte Köppl.

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erstellt am 26.Mär.2015 | 10:00 Uhr

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