Ellerau : Idee: Tanneneck als neuer Schulstandort

Rolf Schröder ist Vorsitzender des CDU-Ortsverbands.
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Rolf Schröder ist Vorsitzender des CDU-Ortsverbands.

Rolf Schröder von der Ellerauer CDU will Infrastruktur verbessern

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14. Januar 2015, 16:00 Uhr

Ellerau | „In Ellerau muss Kommunalpolitik neu erfunden werden. Nirgendwo sonst gibt es so viele Verwerfungen und so viel ungeklärte Unzufriedenheit. Und das über so viele Jahre hinweg“, sagt Rolf Schröder, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands. Der Ellerauer, der 1978 in die Krumbeckgemeinde zog und dort eine Familie gründete, nimmt kein Blatt vor den Mund. 2014 – vieles lief für die Ellerauer CDU nicht rund. Die Fraktion löste sich wegen Querelen auf. Schröder ist jetzt ein Einzelkämpfer im Gemeinderat.

Doch das soll nicht so bleiben: „Der Weg ist klar: Die CDU will das veruntreute Mandat zurückerhalten. Sobald wir wieder über zwei Mandate verfügen, werden wir eine CDU Fraktion aufstellen“, sagt Schröder. Um eine Volkspartei auch in der Kommune zu sein, müsse sich die Partei verjüngen. „Die CDU Ellerau hält im bürgerlichen Lager Ausschau nach Persönlichkeiten mit politischer Begabung. Jeder solle das einbringen, was er gut kann“, sagt Schröder. Der Ellerauer hat sich für 2015 eine Menge vorgenommen und will sich mit vielen Ideen in die Kommunalpolitik einbringen. Der Ausbau der Kreuzung Kadener Weg zur Autobahn Anschlussstelle liegt Schröder sehr am Herzen: „Damit macht die teure Beteiligung Elleraus mit 250.000 Euro an den Kosten des Brückenbauwerkes Sinn. Der Kadener Weg sollte in Ost-West Richtung hinter der Bebauung Dorfstraße zur Alvesloher Straße führen und mit einem Radweg ausgestattet werden“, führt er aus.

Damit wäre auch das Problem der Schulweg-Sicherung zur Grundschule gelöst. Die Straße könne in südwestlicher Richtung an die Landesstraße 76 weitergeführt werden – etwa im Bereich der Grenze zwischen Quickborn und Ellerau, schlägt er vor. „Damit wäre der Berliner Damm ebenfalls vom Durchgangsverkehr befreit und der Bahnübergang am Rathaus entlastet“, sagt Schröder.

„Die Zukunft Elleraus hängt von dem zweigleisigen Ausbau der AKN ab“, sagt Schröder. Dies schließe die Bahnhöfe Ellerau und Tanneneck sowie den Ausbau des Bahnüberganges L76 ein. „Es könnte das so genannte Dreistück mit Anbindung an den Bahnhof Ellerau überplant werden“, regt er an.

Der Bereich Tanneneck werde von Ellerau bisher nicht beworben. Das sei eine Nachlässigkeit. „Mit unserem Nachbarn Quickborn sind wir in dem Bereich Tanneneck auf gemeinsame, städtebauliche Lösungen angewiesen. Die CDU Ellerau beabsichtigt, einen Architektenwettbewerb für das Nebenzentrum Tanneneck anzuregen.“ Dies sei auch wegen der in die Jahre gekommenen Industrieansiedlungen am Tanneneck Bahnhof notwendig. Schröders Vision: „Quickborn/Tanneneck wäre ein schöner Standort für das geplante private Gymnasium an der nördlichen Landesgrenze Hamburgs. Dort könnte ein Schulzentrum für berufliche Bildung oder eine Grundschule entstehen.“

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