zur Navigation springen

Quickborn : Hundezählung an der Haustür muss warten

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Dringlichere Aufgaben der Verwaltung machen Terminverschiebung notwendig

Quickborn | Die für Herbst angekündigte Hundezählung in Quickborner Haushalten findet vorerst nicht statt. Das teilte Thomas Glindemann, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Einwohnerangelegenheiten, gestern während eines Pressegesprächs mit. „Aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation benötigen wir das Personal für andere Herausforderungen“, verwies Glindemann auf den derzeitigen Zustrom von Asylbegehrenden. Aufgeschoben sei aber nicht aufgehoben, sagte Glindemann: „Wenn sich die Situation entspannt, holen wir das nach.“ Anfang Juli hatte die Stadtverwaltung Hundehalter aufgefordert, bisher nicht registrierte Tiere aus Gründen der Steuergerechtigkeit bis 15. September nachzumelden. Nur wer dem Aufruf bis zu diesem Zeitpunkt nachkommt, dem drohen keine finanziellen Konsequenzen wie Bußgelder und rückwirkende Steuerzahlungen. Danach sollten Mitarbeiter alle Quickborner Haushalte aufsuchen, um nicht angemeldete Hunde ausfindig zu machen (diese Zeitung berichtete). Der Aufruf im Sommer habe Früchte getragen und „zu einer erhöhten Anmeldekultur geführt“, berichtete Glindemann. Seither seien 160 weitere Hunde angemeldet worden. Ende August hatte die Verwaltung laut Glindemann zudem einen Flyer an 9200 Quickborner Haushalte verteilt, um die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren. Die Verwaltung ging vor Beginn der Kampagne von insgesamt etwa 400 nicht registrierten Hunden in der Eulenstadt aus.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen