Stadtjugendpflege Quickborn : Hinter den Kulissen eines Zauberers

Die Teilnehmer des Zauberworkshops lernten Tricks von Zauberer „Jogie“ (h. l.).
Die Teilnehmer des Zauberworkshops lernten Tricks von Zauberer „Jogie“ (h. l.).

Zabuer-Workshop für elf Betreuer mit „Jogie“. Zusammenhalt des Teams soll gestärkt werden.

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29. Januar 2015, 16:00 Uhr

Quickborn | Einmal hinter die Kulissen eines echten Zauberers blicken – von vielen ein großer Wunsch. Den Teilnehmern des Zauberworkshops bei der Stadtjugendpflege Quickborn war dies nun möglich. Stefan Wöbke, auch „Jogie“ der Zauberer genannt, kam ins Haus der Jugend, um insgesamt elf Teilnehmern Tricks und Kunststücke mit einfachen Alltagsgegenständen zu zeigen.

Der Workshop richtete sich an die Betreuer der traditionellen Zirkuswochen in Quickborn. „Zum einen sollen sie lernen, wie man Zaubertricks mit den Kindern zusammen erarbeiten kann. Auf der anderen Seite sollen sie natürlich auch Kunststücke für sich selbst erlernen, die sie zu Hause zeigen können“, sagte Wöbke.

Er achtete darauf, vor allem „normale“ Gegenstände für seine Tricks zu benutzen: Streichhölzer, Karten sowie Gummibänder und Seile gehören dazu. Damit studierten die Teilnehmer klassische Tricks, wie das Verschwinden lassen einer Münze oder die Entfesselungskunst ein. „Eigentlich ist es einem Zauberer nie recht, dass man ihm über die Schulter blicken kann. Allerdings denke ich, wenn wir das nicht zulassen, stirbt der Beruf irgendwann aus, weil niemand weiß, wie die Tricks und Kunststücke funktionieren“, so Wöbke.

Der Kontakt zwischen ihm und Birgit Hesse, Leiterin der Stadtjugendpflege Quickborn, besteht bereits seit einigen Jahren. „Wir haben schon vor langer Zeit zusammen gearbeitet. Aber so einen Workshop haben wir noch nie zusammen gemacht“, so Hesse. Sie sieht den Workshop als eine Fortbildung für die Jugendlichen. „Wenn sie mit den Kindern in der Zirkuswoche die Kunststücke lernen, bleibt für sie gar keine Zeit, es selbst einmal auszuprobieren“, sagte Hesse. Außerdem solle mit Hilfe des Kursus der Zusammenhalt des Teams gestärkt werden.

Die Stadtjugendpflege bietet für Sonnabend, 7. Februar, einen Fachtag für Ehrenamtliche und Hauptamtliche zum Thema „Zwischen Lippenstift und Hakenkreuz“ an. Es wird über Frauen in der rechtsextremen Szene gesprochen. Außerdem stehen gleich zwei Game-Treffen auf dem Programm. Am Mittwoch, 25. Februar, beginnt um 15 Uhr zuerst eine Fachkräftefortbildung zum Thema Computerspiele. Ab 19 Uhr dürfen die Eltern dann die Spiele ausprobieren.
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