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Sanierung für eine Million Euro : Haus 2: Stadt erhält 60 Jahre altes Schulgebäude

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Damit wird die Stadt etwa eine Million Euro in das Gebäude aus den 1960er Jahren stecken, um nicht nur der Spieliothek ein neues Zuhause bieten zu können, sondern auch eine Nutzung des Obergeschosses durch die Schule sicherzustellen.

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2017 | 12:00 Uhr

Quickborn | Es könnte nun doch die große Lösung werden: Mit einer knappen Mehrheit hat sich der Ausschuss für kommunale Dienstleistungen für eine grundlegende Sanierung von Haus 2 auf dem Gelände der Quickborner Comenius-Schule ausgesprochen. Damit wird die Stadt etwa eine Million Euro in das Gebäude aus den 1960er Jahren stecken, um nicht nur der Spieliothek ein neues Zuhause bieten zu können, sondern auch eine Nutzung des Obergeschosses durch die Schule sicherzustellen.

Zuvor hatte Hauke Meyn, Vize-Chef der Unionsfraktion, erneut die Kosten der gewählten Sanierungsvariante kritisiert. Sie ist eine von insgesamt drei, die die Verwaltung erarbeitet hat, und gleichzeitig die teuerste. „Die CDU-Fraktion ist mit keiner Variante glücklich“, sagte er. Die eine sei zu teuer, die beiden anderen seien mit großen Nutzungseinschränkungen verbunden, weil nicht umfangreich saniert werde. „Vielleicht können wir nach einer Lösung suchen, die uns alle zufriedenstellt.“ Den Weg werden SPD und FDP allerdings nicht mitgehen. „Die Sparvariante macht keinen Sinn, weil wir dann ein Gebäude haben, das wir nicht voll nutzen können“, sagte SPD-Ratsherr Gerhard Teepe. Und auch der Liberale Jürgen Scharley hält das Geld bei einer umfassenden Sanierung für sinnvoll eingesetzt.

Das flache Gelbklinkergebäude hat keine Toiletten, für die Teppiche wurde ein asbesthaltiger Kleber verwendet, Türen, Fenster und Beleuchtung müssen ausgetauscht, das Trinkwassersystem erneuert werden. Die zur Dämmung verwendete Mineralwolle enthält krebserregende Stoffe, und auch die Holzverkleidung ist als Gefahrstoff zu behandeln.

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