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Häuser im Grünen für Jung und Alt„Gertrudenhof“-Areal soll zur Wohnoase werden / Stadt will besonderen Charakter des 1,4 Hektar großen Geländes erhalten

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

von
erstellt am 03.Mai.2014 | 16:06 Uhr

Für die Stadt hat das Projekt oberste Priorität: Auf dem „Gertrudenhof“-Areal an der Feldbehnstraße soll ein neues Wohnbaugebiet entstehen. Die Eigentümerin Gertrud Petersen (Foto), die in dem Gebäude ein Café unterhielt, will Immobilie und Grundstück veräußern.

Seit August 2012 ist die Lokalität geschlossen. „Ich hatte mich mit der Arbeit übernommen und war angeschlagen. Jetzt will ich alles verkaufen“, sagt Petersen auf Anfrage dieser Zeitung. Ans Weitermachen denkt sie nicht mehr. Auch der Abriss ihres Cafés ist geplant und soll Häusern weichen. „Die Verkaufsverhandlungen laufen derzeit“, so Petersen.

Stadt und Politik wollen bei der Planung jedoch ein Wörtchen mitreden. Eine Bauvoranfrage eines künftigen Investors lag der Verwaltung bereits vor. Die Verantwortlichen sahen Gefahr im Verzug und planten, über das Gebiet eine Veränderungssperre zu verhängen. Darüber sollte ursprünglich am kommenden Montag, 5. Mai, in der Ratsversammlung abgestimmt werden. Doch die Sitzung findet nicht statt. Die Beratungen zum Bebauungsplan 106 müssen aufgrund geänderter Sachlage noch nicht in der Ratsversammlung erfolgen, teilte die Stadtverwaltung mit. Hintergrund: Die Bauanfrage des Investors wurde zurückgezogen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt wird sich in einer seiner nächsten Sitzungen mit dem Thema erneut befassen.

Doch die Zielvorgabe, die die Verwaltung bereits formuliert hat, bleibt bestehen: „Durch die Zentralität des Gebiets bei gleichzeitig hoher Wohnqualität ist das Gebiet für ältere Menschen und junge Familien sowie besondere Wohnformen prädestiniert“, erläutert Renate Hegemann von der Verwaltung. Der auf dem 1,4 Hektar großen Gelände vorhandene Baumbestand soll in die Planung mit einbezogen werden und soweit wie möglich erhalten bleiben. In unmittelbarer Nähe am Amselweg befindet sich das generationsübergreifende Wohnprojekt „Quick-borns“. Weiterhin gehen die Überlegungen dahin, einen Teil des Geländes für sozialen Wohnungsbau zu nutzen.

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