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Quickborner Tageblatt

18. Oktober 2017 | 13:45 Uhr

Hasloh : Grundstückstausch perfekt

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Gelände der evangelischen Kirche am Mittelweg wechselt in den Besitz der Gemeinde Hasloh, dafür erhält die Kirche einen Bauplatz in der Neuen Mitte

shz.de von
erstellt am 31.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Seit Jahren in Planung, konnte kurz vor Jahresende in Hasloh ein weiteres Projekt auf den Weg gebracht werden. Durch einen Grundstückstausch sind jetzt die Voraussetzungen geschaffen, alle weiteren Planungen zu starten: Die evangelische Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh übergibt ihr zirka 5700 Quadratmeter großes Grundstück am Mittelweg an die Gemeinde Hasloh.

Dafür erhält die Kirchengemeinde einen ebenso großen Bauplatz in der Neuen Mitte. Dort sollen das neue Gemeindezentrum und seniorengerechte Wohnungen mit dem Angebot für betreutes Wohnen entstehen.

„Dieser Tauschvertrag ist der erste Schritt zur Umsetzung“, hob der Vorstand der Kirchengemeinderats, Hartmut Ermes, hervor. Die Suche nach einer geeigneten Fläche für den Tausch habe sich über Jahre erstreckt, berichtete Haslohs Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD). „Wir sind hartnäckig geblieben, hatten mit verschiedenen Hürden zu kämpfen und können jetzt das realisieren, was wir schon lang angestrebt haben“, so Brummund weiter. Dabei seien die Gemeindevertreter in dieser Sache stets einer Meinung gewesen, lobte Brummund die Zusammenarbeit der Politiker.

Für das Gemeindezentrum werde nun ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, erklärte Projektleiterin Christiane Löwe. „Der ist den weiteren Planungen vorgeschaltet“, so Löwe. Erst nach der Entscheidung der Jury aus Vertretern der Kirchengemeinde, dem Denkmalamt, Bauamt und der Gemeinde Hasloh stehe fest, was das Gebäude kosten wird. Für die Senioren-Wohnanlage, deren Bauherr der Kirchenkreis ist, beginne jetzt die Suche nach einem Träger einerseits und nach einem Planer beziehungsweise Architekten andererseits, erläuterte Löwe weiter.

Ermes berichtete, dass zunächst die Zukunftsfähigkeit des Kindergartens im Vordergrund gestanden habe. „Bei den weiteren Überlegungen stellten wir fest, dass wir drei Vorhaben umsetzen wollen: Kindergarten, Gemeindezentrum und die Möglichkeit, betreutes Wohnen anzubieten“, so der Vorsitzende.

Der Vertrag bedarf noch der Genehmigung durch die gemeindlichen Gremien – nach der langen Vorarbeit stelle dies kein Problem dar, versicherte Brummund.

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