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Quickborner Tageblatt

12. Dezember 2017 | 05:50 Uhr

Mühlenberg : Grundschule feiert 40. Geburtstag

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Feuer zur Weihnachtszeit und Verwirrung bei der Eröffnung: Schulleiterin Uta Schmidt-Lewerkühne blickt zurück auf eine bewegte Vergangenheit.

shz.de von
erstellt am 10.Sep.2013 | 12:00 Uhr

Laut tönte der Gesang der 235 Schüler der Grundschule Mühlenberg durch die Lilli-Henoch-Halle, als sie am Freitag um 10 Uhr das Begrüßungslied der Jubiläumsfeier sangen. „Partyzeit“ wählten sie als Motto – und zum Feiern hatten sie allen Anlass. Vor 40 Jahren war die Schule eröffnet worden – damals noch unter dem Namen „Grundschule am Ellerauer Berg“. „Das hat aber für zu viel Verwirrung mit dem nahegelegenen Ellerau gesorgt“, lachte Rektorin Uta Schmidt-Lewerkühne. Im Jahr 1977 folgte dann die Umbenennung.

Schmidt-Lewerkühne hatte die spannendsten Ereignisse aus der Schulgeschichte zusammengetragen und zeigte Fotos auf einer großen Leinwand. Da gab es Bilder vom Feuerwehreinsatz kurz vor Weihnachten 1997 zu sehen, als die Schule brannte. „Ein Adventskranz war unbedacht unter die Holzdecke der Aula gehängt worden“, so Schmidt-Lewerkühne, „Das Motto des Songs ‚Hurra, die Schule brennt‘ wäre fast Wirklichkeit geworden.“

Bürgermeister Thomas Köppl überbrachte die Grüße der Stadt und auch Schulrat Michael Doppke gratulierte der Schule zu ihrer guten Arbeit. „Als sie 1973 eröffnet wurde, gab es noch die alten Lehrpläne – darin standen zwar die Ziele für die Arbeit der Lehrer – nicht aber der Weg, um diese Ziele auch zu erreichen“, erinnert sich der ehemalige Lehrer, der im selben Jahr seinen Schuldienst in der Eulenstadt antrat. Inzwischen habe sich nicht nur bei den Lehrplänen viel getan – auch das Erscheinungsbild der Schule sei in den vergangenen Jahren rundum erneuert worden. „Das Gebäude ist soweit fertig“, so Schmidt-Lewerkühne, „jetzt nehmen wir uns noch den Schulhof vor.“

Das neuste Projekt ist ein hölzernes Spiel- und Kletterschiff, das den Pausenhof verschönern soll. Rund 22 000 Euro soll das Spielgerät kosten. „16 000 Euro haben wir dank Stadt und Schulverein schon zusammen“, erklärte die Schulleiterin, „und den Rest schaffen wir auch noch.“ Ihr Spendensparschwein hatte die Schule im Foyer der Sporthalle aufgestellt. „Wenn das geschafft ist, haben wir bestimmt für zehn oder 20 Jahre Ruhe mit umbauen“, zwinkerte sie.

Nach der Feierstunde, bei der die Klassen das musikalische Programm getalteten, waren am Nachmittag Eltern, Kinder und Freunde eingeladen, um gemeinsam beim großen Fest den Geburtstag ihrer Schule gebührend zu feiern.

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