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Quickborner Tageblatt

18. August 2017 | 13:08 Uhr

Quickborn : Gnadenfrist für die Privatschule

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Johanniter dürfen bis Sommer 2015 auf dem Gelände am Justus-von-Liebig-Ring in Quickborn bleiben.

Quickborn | Große Erleichterung bei den Lehrern, Schülern und Eltern der Johanniter-Grundschule und der Freien Gemeinschaftsschule Quickborn: Das Bauamt des Kreises Pinneberg kommt ihnen entgegen: Bis zum Ende des Schuljahres 2014/2015 darf die Interimsschule, die in Containern untergebracht ist, am jetzigen Standort am Justus-von-Liebig-Ring bleiben.

Wie das Quickborner Tageblatt berichtete, hatte das Bauamt keine Verlängerung der Baugenehmigung erteilt, weil die Container-Lösung langfristig nicht tragbar sei. Der Vertrag läuft Ende des Jahres aus. An diesem Sachstand hat sich auch nichts geändert: „Wir avisieren eine großzügige Fristsetzung für eine hoffentlich vermeidbare Nutzungsuntersagung. Uns ist bewusst, dass es für alle Beteiligten nicht einfach ist, relativ kurzfristig einen anderen Standort zu finden“, sagte Kreis-Sprecher Oliver Carstens auf Anfrage.

„Das ist eine gute Nachricht und ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Schulen“, sagte Alexander Delport, Schulleiter beider Schulen. „Die neue Frist gibt uns genug Zeit, eine alternative Lösung zu finden. Diese Chance werden wir nutzen.“

Seit Sommer 2014 kooperieren die Johanniter und die Anerkannte Schulgesellschaft mbH (ASG) aus Annaberg/Buchholz. Zu den Kooperationsvereinbarungen gehört, dass die Räumlichkeiten gemeinsam genutzt werden und die Lehrkräfte an beiden Schulformen arbeiten können. Zum Schuljahresbeginn 2014/2015 starteten die ersten Fünftklässler an der Freien Gemeinschaftsschule Quickborn in den Räumen der Johanniter-Grundschule.

Auch in Zukunft wollen die Johanniter und die ASG Grund- und weiterführende Schule in einem gemeinsamen Gebäude unterbringen. Die Suche nach einem alternativen Standort in Quickborn und der näheren Umgebung werde fortgesetzt, teilten die Johanniter mit. Federführend sei die ASG bei der Suche nach Grundstücken oder Bestandsimmobilien aktiv, da jede räumliche Lösung vom Platzbedarf der weiterführenden Schule abhängt. „Wir sind optimistisch, dass wir bald eine gute Alternative finden werden“, sagte Elmar Süß, Geschäftsführer der ASG.

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erstellt am 28.Nov.2014 | 16:03 Uhr

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