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Turbo-Internet in Quickborn : Glasfaser-Ausbau auf der Zielgeraden

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Nach aktuellen Prognosen steht 2015 überall in Quickborn schnelles Internet zur Verfügung.

Quickborn | 2011 gab Uwe Timm, damaliger Chef der Quickborner Stadtwerke, den Startschuss für das schnelle Internet. Bald können die Früchte geerntet werden. Bereits zwei Jahre vor der ursprünglichen Vorgabe, 2017, erreicht das Tochter-Unternehmen Telquick mit dem Glasfaser-Ausbau die Zielgerade.

„2015 sind wir fertig“, berichtete Florian Unger, der für den Bereich Energiewirtschaft zuständig ist, aus Anlass der aktuellen Entwicklung. Derzeit werden die letzten Anschlüsse in der Innenstadt verlegt, 2015 sind weitere Areale im Stadtteil Quickborn-Heide dran. Die Gesamtkosten belaufen sich auf zehn bis elf Millionen Euro.

„Glasfaserkabel übertragen Daten per Lichtwellen, das geschieht rasend schnell und zudem verlustfrei – denn die leistungsstarken Leitungen reichen bis zur Haustür. Durch die hohe Uploadgeschwindigkeit lassen sich Cloud-Dienste optimal nutzen. Die Internetgeschwindigkeit ist immer voll und jederzeit verfügbar“, schwärmte Unger für das Produkt.

Für den Ausbau und die Verlegung der Trassen ist allein Telquick zuständig. „Der Kooperationspartner Wilhelmtel, die Telekommunikationsgesellschaft der benachbarten Stadtwerke in Norderstedt, kauft die Produkte ein und leitet das Signal an Quickborn zu den jeweiligen Points of Presence weiter, die an verschiedenen Orten im Stadtgebiet stehen“, informierte Jeannine Kuper, ebenfalls zuständig für den Bereich Energiewirtschaft. Der Kunde bekomme superschnelles Internet, Telefon und mehr als 200 digitale Fernsehprogramme.

Die Resonanz ist groß: 2700 Verträge für Telefon und Internet sind laut Aussagen von Unger unter Dach und Fach. Davon werden 2100 aktuell beliefert.

„Bei den Einfamilienhäusern haben wir derzeit eine Kunden-Quote von 50 Prozent“, berichtete Kuper. „Dafür, dass wir 2011 angefangen haben, sind wir zufrieden. Wir geben uns damit aber nicht zufrieden. Wir wollen noch mehr Kunden gewinnen.“

Die Ausbaugebiete gliedern sich wie folgt. Ab 2011: Marktstraße bis Ortsausgang Richtung Bilsen, Pinneberger Straße bis Prophetensee-Siedlung und Feldbehnstraße bis Harksheider Weg. Im Jahr 2014: Hermann-Löns-Straße bis Kampmoorstraße, BAB 7 bis Bahnstraße im Neubaugebiet in Quickborn-Heide. Im Jahr 2015: Kampmoorstraße bis Klaus-Groth-Straße, Kiefernweg mit Zweigstraßen.
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erstellt am 13.Aug.2014 | 10:00 Uhr

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