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Quickborner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 00:52 Uhr

Quickborn : Geschichtswerkstatt sucht Hilfe

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Geschichtswerkstatt bittet um Hilfe bei ihrem neuen Projekt. Alte Fundstücke aus der Eulenstadt sind immer gesucht.

shz.de von
erstellt am 01.Aug.2014 | 12:00 Uhr

Quickborn | Seit nunmehr 20 Jahren besteht die Geschichtswerkstatt der Volkshochschule Quickborn. Die erste herausgegebene Schrift des Kursus folgte nur ein Jahr später mit dem „Quickborner Lesebuch“.

Irene Lühdorff leitet seit 2006 den Kursus und ist sichtlich stolz auf die bisher geleistete Arbeit. „Uns interessieren natürlich am meisten die Geschichten der Vergangenheit der Quickborner. Vieles weiß man gar nicht mehr und wir freuen uns dann umso mehr, wenn Leute vorbeikommen und uns ihre eigenen Geschichten erzählen und uns Material zur Verfügung stellen“, berichtet Lühdorff im Gespräch mit dem Quickborner Tageblatt.

Nach jeweils 17 Schriften und Ausstellungen wenden sich die Geschichtswerkstatt nun einem neuen Projekt zu. „Wir möchten die Quickborner Bürger gerne mehr einbeziehen“, sagt Lühdorff. Der Name des Projekts ist bereits vielversprechend: „Unsere Gegenwart ist die Vergangenheit der Zukunft“.

Dafür stellten die 20 Mitglieder des Geschichtskursus einen Fragenkatalog zusammen: „Es geht uns darum, dass die Leute selbst erforschen sollen, was in dem Haus, in dem sie leben oder das Gebäude, in dem sie arbeiten, geschichtlich passiert ist“, erklärte die Kursus-Leiterin. Aufgeteilt wurde dabei in drei Kategorien: Altbau - bis 1945, Umbau beziehungsweise Anbau und Neubau - nach 1945.

Besonders interessiere die Gruppe laut Lühdorff die Einzelschicksale der Quickborner Bürger und deren Erinnerungen. „Wir möchten so genau wie möglich wissen, wie die Menschen hier einmal gelebt haben“, so Lühdorff.

Des Weiteren stellt die Geschichtswerkstatt ihr Buch „Quickborn – ein neues Stadtbild“ vor. Darin können Interessierte Wissenswertes über Geschichte, Entwicklung und wichtige Ereignisse der Stadt erfahren. „Wir haben hier viel Wert darauf gelegt, dass die Erklärungen auf das wichtigste beschränkt sind. Das heißt, dass wir die Bildbeschreibungen direkt zu dem Foto gesetzt haben und man nicht großartig blättern muss.“, erklärte Lühdorff.

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