Gemeinsam feiern: Jugend International

Gemeinsam Fußball spielen verbindet.
Gemeinsam Fußball spielen verbindet.

Avatar_shz von
03. Juni 2013, 11:50 Uhr

Quickborn | Glück gehabt: Nachdem es mittags noch kräftig geregnet hatte, stellte sich pünktlich um 14 Uhr gutes Wetter ein. Bereits zum 13. Mal fand am Sonnabend das multikulturelle Fest "Jugend International" vor dem Haus der Jugend am Ziegenweg statt und lockte zahlreiche Besucher an. " Es sind ungefähr 350 Gäste", überschlug Stadtjugendpfleger Torsten Rosek.

"Wir haben auch in diesem Jahr wieder viele Kooperationspartner gefunden und unglaublich viele ehrenamtliche Helfer", so Rosek. Unter ihnen auch die beiden Freundinnen Celina Möller und Anni-Marleen Wilk.

Seit drei Jahren gehen sie im Haus der Jugend ein und aus, treffen sich dort mit ihren Freunden und zum gemeinsamen Billardspiel oder nehmen an Angeboten der Stadtjugendpflege teil.

"Bei Festen helfen wir einfach gern aus", so Möller, die bereits im vergangenen Jahr bei "Jugend International" mit angepackt hatte. Gemeinsam halfen die Mädchen beim Verkauf der internationalen Spezialitäten, die für das große Büfett gespendet worden waren.

Auch draußen ging es spannend zu. Verschiedene Aufführungen, der Vertrauensparcours der Suchtberatungsstelle und natürlich das Street-Soccer-Turnier, das von der Polizeistelle Quickborn ausgerichtet wurde, gehörten zu den Highlights des Festes.

"Jungen und Mädchen von zehn bis 19 Jahren haben sich angemeldet, um gemeinsam zu spielen", erklärte Walter Persson, der gemeinsam mit seinen Kollegen den Spielverlauf verfolgte. In diesem Jahr hatte die Präventionsstelle der Polizei Geld gegeben, damit Preise gekauft werden konnten. "Zusätzlich hatten wir auch einige Sachspenden von ortsansässigen Unternehmen", so Persson.

Dass vor allem die Jugendlichen sich mit der Stadt jugendpflege und deren Arbeit identifizieren, freute Rosek besonders. "Viele Kinder kennt man schon von Kindesbeinen an, und es ist toll, dass so viele hier mithelfen, damit das Fest stattfinden kann."

Auch Patrick Meinert und Joshua Fernandez, der zur Zeit ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Stadtjugend pflege leistet, setzen sich gern dafür ein, dass alles glattläuft. "Wir musizieren gemeinsam, und freuen uns, dass wir heute auch spielen dürfen", so Meinert. Dass sie da beim Aufbau und der Organisation mithelfen, war für die beiden Jugendlichen selbstverständlich. Bis 18 Uhr feierten die Gäste gemeinsam und machten mit ihrem Zusammenhalt dem Namen von "Jugend International" alle Ehre.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen