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Neuer Radweg in Ellerau : Gemeinden sollen zwei Drittel der Kosten übernehmen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Nachbarschaftsausschuss sieht jedoch Kreis in der Pflicht.

Noch während der Sitzung des Ellerauer Nachbarschaftsausschusses erhielt Alexander Wagner, SPD-Kreistagsabgeordneter, online die Information, dass der Kreis Segeberg an seiner Vorstellung der Kostenverteilung festhält. Sollte die Brücke am Kadener Weg, die im Zuge des Ausbaus der A7 erneuert wird, auch einen Radweg bekommen, wolle der Kreis sich nur mit einem Drittel an den Kosten beteiligen, die anderen zwei Drittel sollen die Gemeinden tragen. Die Gesamtkosten betragen eine Million Euro.

An der jüngsten Ellerauer Nachbarschaftsausschusssitzung nahmen außer den örtlichen Politikern aus Ellerau auch Abgeordnete aus Henstedt-Ulzburg, vom Amt Kaltenkirchen Land und aus Alveslohe teil. Die Lokalpolitiker waren sich erneut darüber einig, dass der Kreis den höheren Anteil, wenn nicht sogar die gesamten Kosten tragen müsse, da es sich um eine Kreisstraße handele und eine hohe Kreisumlage gezahlt werde.

Auf Anfrage erklärte Elleraus Bürgermeister Eckart Urban (SPD) im Ausschuss, dass jetzt alles vom Kreistag abhänge, der am 12. September tage. Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollten dort teilnehmen, um der Bedeutung eines Radweges von Ellerau über die Kadener Brücke Ausdruck zu verleihen, sagte der Bürgermeister.

Im Radwegekonzept des Landes stehe, dass ein dichtes Radnetz unabdingbar sei. Urban betonte: „Im neuen Landestopf sind fünf Millionen Euro für Verkehrswege, vor allem für Radwege. Da kann sich der Kreis doch darum kümmern.“

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erstellt am 28.Aug.2013 | 16:18 Uhr

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