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Quickborner Tageblatt

15. Dezember 2017 | 12:05 Uhr

Quickborn : Geldsegen für Vereine und Verbände

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Haushalt 2015: Politik bewilligt Zuschüsse. Soziale Projekte werden gefördert.

von
erstellt am 22.Okt.2014 | 12:00 Uhr

Quickborn | Über einen Geldsegen können sich Quickborns Vereine und Verbände freuen. Alle Zuschussanträge im Zuge der Aufstellung des Haushalts 2015 wurden vom Ausschuss für Kinder, Jugend und Soziales beschlossen, ohne dass es zu Kürzungen bei den Summen kam. Insgesamt bezuschusst die Stadt die Vereine und Verbände mit 89.046 Euro. Allerdings muss die Ratsversammlung den Etat, der derzeit noch beraten wird, genehmigen.

„Die Zuschüsse sind am unteren Level. Die Vereine und Verbände haben angesichts der Haushaltslage vernünftige Anträge gestellt. Ich hoffe, dass die Zuschüsse im Rahmen der Haushaltsentscheidungen bestehen bleiben“, sagte Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) gestern im Gespräch mit dieser Zeitung.

Während der Debatte im Ausschuss wunderte sich Astrid Huemke (SPD) über den Antrag der FDP, die Musikschule wegen der Haushaltslage statt mit 36.000 Euro mit 34.000 Euro zu bezuschussen. „Das kann ich nicht nachvollziehen“, sagte sie. Man habe sich trotz knapper Kassen dazu entschlossen, es so zu belassen. Der Antrag der FDP wurde daraufhin abgelehnt.

Ohne Wenn und Aber ging der Zuschussantrag der Freunde der Kammermusik durch: Sie erhalten für 2015 Haushaltsmittel von 4200 Euro, um weiterhin ihre hochrangigen Klassik-Konzerte zu veranstalten. Besonders die sozialen Einrichtungen in Quickborn können sich über einen warmen Geldregen freuen: So erhält der Wendepunkt 13.000 Euro, die Spiel-i-othek 10.200 Euro und der Jugend- und Spielmannszug 8500 Euro. Zwei wichtige Projekte in der Stadt werden auch unterstützt: „Die Werkstatt“, in der Hartz-IV-Empfänger für den ersten Arbeitsmarkt fit gemacht werden, erhält 20.000 Euro, und die Suchtberatungsstelle bekommt für das Projekt „Kleine Riesen“ 10.000 Euro.

Darüber freut sich Diplom-Sozialpädagogin Sina Jessen von der Fachstelle „Kleine Riesen“. Dort werden spezifische Hilfen für Kinder und Jugendliche angeboten, die aus einer suchtbelasteten Familie stammen. Das ambitionierte Projekt wurde 2011 von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung beim fünften bundesweiten kommunalen Wettbewerb zur Suchtprävention gewürdigt.

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