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Stundenlanger Einsatz in Quickborn : Gas-Leck sorgt für Chaos

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Tank bei Baumfällarbeiten beschädigt. 120 Rettungskräfte im Einsatz. A7 voll gesperrt.

Quickborn | Ein leckgeschlagener Gas-Tank auf einem Quickborner Privatgrundstück hat Sonnabend ab 14.50 Uhr zur stundenlangen Vollsperrung der A7, zu kilometerweiten Staus und erheblichen Beeinträchtigungen des Verkehrs im Bereich Quickborn geführt.

120 Einsatzkräfte der Feuerwehren Quickborn, Hasloh und Norderstedt sowie der ABC-Zug des Kreises Pinneberg waren im Einsatz, nachdem bei Baumfällarbeiten in der Straße Am Stadion ein Stamm auf einen Gas-Tank gestürzt war, so die Informationen von Hauke Pannen, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbands. Die Anwohner seien aufgrund des auströmenden Gases und der dadurch bestehende Explosionsgefahr evakuiert worden. Die angrenzende A7 wurde zwischen den Anschlussstellen Quickborn und Schnelsen Nord nach Angaben der Einsatzleitstelle der Polizei Elmshorn voll gesperrt, da dort Gas gemessen worden war. Zeitweise staute sich auf der A7 der Verkehr 15 Kilometer. Erst gegen 19.30 Uhr wurde die Autobahn wieder freigegeben.

Der Gas-Tank mit einem Fassungsvermögen von 1800 Litern war zu drei Vierteln gefüllt, als er von dem umgestürzten Baum beschädigt worden war. Unter Einsatz von Atemschutzmaßnahmen war es den Einsatzkräften nach einigen Stunden möglich, das Leck abzudichten. Ein Tankfahrzeug wurde bestellt, um das Gas abzusaugen. Verletzt wurde laut Einsatzleitstelle der Polizei Elmshorn niemand.

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erstellt am 01.Nov.2014 | 20:30 Uhr

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