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Stimmgewaltiger Geburtstag : Frauenchor Quickborn feiert 95-jähriges Bestehen

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Der Frauenchor feiert mit zahlreichen Gästen und fast dreistündigem Konzert.

shz.de von
erstellt am 02.Jun.2015 | 16:00 Uhr

Quickborn | Mehr Programm geht kaum: Jüngst feierte der Frauenchor Quickborn von 1920 seinen 95. Geburtstag im festlich geschmückten Artur-Grenz-Saal – und das mit gleich vier befreundeten Chören. Vorsitzende Ilse Wiedenroth und ihre Sängerinnen begrüßten den Frauenchor Nahe und den Männergesangsverein Frohsinn, ebenfalls aus Nahe, den Gospelchor Black and Blue aus Tornesch sowie den Männerchor Hasloh. Mehr als hundert Besucher kamen, um das stimmgewaltige Konzert zu erleben.

Abwechslung und Vielfalt waren angesagt. „Lassen Sie sich mitreißen von dem Zauber unserer Chormusik und genießen Sie schöne Stunden voller Ohrenschmaus“, begrüßte Widenroth die zahlreichen Zuhörer, unter ihnen Bürgervorsteher Henning Meyn (CDU), Fachbereichsleiter Carsten Möller und Astrid Huemke, Fraktionsvorsitzende der SPD. Meyn überbrachte die Glückwünsche der Stadt und sagte, dass „wir uns dieses Ereignis selbstverständlich nicht entgehen lassen wollen“. Er beneide die Dirigenten, „denn in der Ratsversammlung hört keiner so diszipliniert auf mein Kommando“, sagte Meyn scherzhaft.

Die Quickborner Chor-Damen starteten unter der Leitung von Susanne van den Bos mit dem schwungvollen Schlager „Mit Musik geht alles besser“. Der von Rüdiger Blohm geleitete Hasloher Männerchor begeisterte danach mit dem kroatischen Volkslied „Mala Moja“. Ein besonderer Kontrast war der Auftritt des Gospel-Chors „Black und Blue“ aus Tornesch. Mitgerissen klatschten die Zuhörer zum Titel „Halleluja“, den Susanne van de Bos temperamentvoll dirigierte.

Schon früh trat die als Überraschungsgast angekündigte Sängerin Antonia aus Bönningstedt auf. Mit dem Song „Angel“ von Sarah McLachlan und „Ave Maria“ beeindruckte sie das Publikum. Ihr gefühlvoller Gesang wurde am Flügel von ihrem Gesangslehrer Rüdiger Blohm begleitet. Schwungvoll schickte der Quickborner Frauenchor, verstärkt durch die Hasloher Gäste, das Publikum mit „Wochenend und Sonnenschein“ in die Pause.

Würdigung des Nordens zum großen Finale

Die zweite Hälfte des Programms bot weitere Überraschungen. So stimmte der Männergesangverein Frohsinn mit „Santiano“ und „Seemann“ kraftvolle Lieder an. Die Idee, zum Gedenken an Udo Jürgens das legendäre „Griechischer Wein“ zu singen, nahm das Publikum begeistert an.

Ergreifend und manchmal fröhlich waren die Lieder, die der Chorleiter Karl-Heinz Lampe zum Motto „Carpe diem“ mit seinem Frauenchor aus Nahe zum Besten gab. Zum Schluss stimmte der Frauenchor Quickborn gemeinsam mit den Hasloher Sängern „Lieder so schön wie der Norden“ an, bevor sich auf der Bühne alle Akteure zum Finale versammelten und das fast dreistündige Konzert mit „Ein guter Tag zu Ende geht“ ausklingen ließen.

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