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Zukunft der Ellerauer CDU : Fraktionsbildung nicht ausgeschlossen

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Rolf Schröder (CDU) sucht nach neuen Partnern und flirtet auch mit dem Bürgerverein Ellerau (BVE)

Rolf Schröder, Vorsitzender der Ellerauer CDU, ist ein Mann, der nicht aufgibt. Auch wenn die politische Macht der Christdemokraten in der kleinen Gemeinde derzeit gering ist. „Die CDU Ellerau ist groß in ihrer schier ausweglos scheinenden Situation in Ellerau. Voller Zuversicht schauen wir auf 2014, es kann nur aufwärts gehen“, sagt Rolf Schröder.

Wie berichtet, hat die CDU nur zwei fraktionslose Mitglieder in der Ellerauer Gemeindevertretung. Eine gemeinsame Fraktion mit der FDP scheiterte, weil sich Schröder mit Hans Bihl (FDP) zerstritt. Auch mit CDU-Gemeindevertreter Karl Maria Kwoll ist Schröder uneins.

Doch Schröder hat einen Plan B: „Ich würde gern mit den AE-Trümmern eine neue CDU Fraktion bilden, das wären fünf Sitze, mit der FDP sogar sechs Sitze. Mit dem BVE wäre eine gute, bürgerliche Mehrheit von 15 Sitzen möglich“, sagt Schröder.

Ein Gespräch mit Joachim Dose (AE) hat stattgefunden: „Schröder wollte mich überreden, wieder in die CDU einzutreten. Ich habe abgelehnt“, sagt Dose auf Anfrage dieser Zeitung. Über Schröders Anliegen habe man in der AE nur gelacht, plauderte Dose aus dem Nähkästchen.

Doch auch Schröder teilt gern aus und kritisiert das politische Klima in der Gemeinde: „Die CDU tritt in Ellerau in ein politisches Vakuum. Altklugheit, Lug, Trug, Verblendung der politisch Verantwortlichen beschäftigen die Bürger. Zerbrochen sind die Träume von einer großen AE. Der Verein ‚Wir für Ellerau‘ liegt am Boden“, sagt er. Und weiter: Der Bürgerverein wisse seinen Wahlerfolg nicht zu erklären. Neujahrsempfänge gerieten zur Stadionveranstaltung. Organisation und Auftreten seien eben nicht so einfach. Schröder sei überzeugt: „Die CDU Ellerau hat ihr festes Fundament bei den Wählern. Die herausragenden Ergebnisse bei der Bundestagswahl haben dies eindrucksvoll bestätigt. Wir suchen eine neue, starke Lokomotive, die den ansehnlichen CDU-Zug neu durch unsere schöne Landschaft zieht. Dies ist Kulturlandschaft, die den Menschen gehört und dient.“

Trotz der Personalquerelen will Schröder auch Projekte angehen und in der Gemeindevertretung Mehrheiten bilden:. Die CDU Ellerau habe angeregt, in die Landesplanung den folgenden Vorschlag aufzunehmen: „Die Landstraße 234 ist um Ellerau herumzuführen und die Einmündung in die L 76, Ellerauer Straße, südlich zu verlegen“, sagt der CDU-Chef. Die bestehende Einmündung befinde sich am Bahnübergang, wo es zu bekannten Dauerproblemen kommt. Der Bahnübergang Ellerau und der Berliner Damm wären dann entlastet.

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erstellt am 28.Jan.2014 | 16:21 Uhr

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