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Quickborner Tageblatt

21. Oktober 2017 | 10:46 Uhr

Ellerbek : Feuertaufe begeistert die Jüngsten

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Großer Zulauf beim „Tag der offenen Tür“ in Ellerbek.

shz.de von
erstellt am 14.Sep.2015 | 10:00 Uhr

Ellerbek | Es war eine gelungene Premiere: die Feuertaufe. Die überdimensionale Hüpfburg mit integrierter Rutsche war besonders für die kleineren Besucher eine Attraktion beim „Tag der offenen Tür“ der Freiwilligen Feuerwehr Ellerbek am vergangenen Sonnabend.

Die Kameraden hatten einiges aufgefahren: Alle Feuerwehrautos standen zur Besichtigung auf dem Platz, Rundfahrten in einem Einsatzfahrzeug wurden ebenso angeboten wie Brandschutzübungen mit Feuerlöschern. „Wir wollen den Bürgern unsere neue Wache einmal genau präsentieren. Viele haben aus der Presse einiges erfahren, haben die neue Halle aber noch gar nicht gesehen. Die Chance haben sie jetzt“, sagte Jugendwartin Gerlinde Langeloh.

Grund genug gibt es, denn der letzte „Tag der offenen Tür“ ist laut Langeloh etwa fünf oder sechs Jahre her. Den ganzen Tag über herrschte es ein buntes Treiben rund um die Feuerwache. Immer wieder schauten Familien vorbei, um ins Gespräch zu kommen und die zahlreichen Angebote zu nutzen. Brandschutzerzieher Michael Schack zeigte den Besuchern, wie ein Brand mit einem echten Feuerlöscher in den Griff zu bekommen ist. Interessierte durften es auch selbst ausprobieren. Für jeden Mutigen gab es ein Zertifikat.

„Es ist schön, was die Feuerwehr hier auf die Beine gestellt hat. Vor allem finde ich es gut, dass sie so etwas nicht jedes Jahr anbieten. Dann bleibt es etwas ganz Besonderes, wofür ich mir auch gerne die Zeit nehme“, sagte Christine Zimmermann aus Schnelsen. Sie stand gemeinsam mit ihrem Sohn Niklas in der meterlangen Schlange zur Feuertaufe an. „Es lohnt sich“, sagte Niklas, der bereits fünfmal gerutscht war.

Für die kleineren Besucher gab es noch einen Höhepunkt: Die beiden Jugendwehr-Kameraden Clemens und Max hatten zu einem Kreativwettbewerb eingeladen. Die Teilnehmer sollten ein Feuerwehrauto selbst basteln. „Der Hauptteil des Autos muss aus Karton bestehen“, lautete die Anforderung, um dabei sein zu dürfen. Insgesamt elf Kinder fertigten aus alten Eierkartons und Paketen rote und rosafarbene Autos gebastelt. Es gewann Julian Schulz. Den zweiten Platz belegte Arya Müller, Nic-Luca Pritzel den dritten. Für die dreijährige Barbara Weingärtner gab es einen Sonderpreis, da sie die jüngste Teilnehmerin war. Sie erhielten alle einen Eis-Gutschein. „Es ist alles super gelaufen und wir freuen uns sehr, dass so viele beim Bastelwettbewerb mitgemacht haben“, lautete Langelohs Fazit.

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