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Kampf für die Frauenrechte : Fest in Quickborn mit Frauen aus vielen unterschiedlichen Nationen

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Einsatz gegen Diskriminierung - zahlreiche Frauen unterschiedlicher Nationalitäten kamen in das Gemeindezentrum der evangelischen Kirche um gemeinsam zu feiern.

shz.de von
erstellt am 14.Mär.2016 | 12:30 Uhr

Quickborn | Im Grundgesetz steht es geschrieben: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Genauso wird dort gesagt, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind. „Wir fragen uns, wie es damit heute aussieht“, sagte Gisela Peschel vom Deutschen Frauenring, eine von vier Organisatorinnen des internationalen Frauenfestes in Quickborn. Zahlreiche Frauen unterschiedlicher Nationalitäten kamen in das Gemeindezentrum der evangelischen Kirche um gemeinsam zu feiern.

Gewalt gegen Frauen ist laut Peschel in der heutigen Zeit noch allgegenwärtig. „Es ist unwahrscheinlich wichtig, dass wir uns von allen Diskriminierungen befreien. Wir fordern die Abschaffung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen“, betonte Peschel weiter.
Zu den Organisatorinnen zählten außerdem Quickborns Gleichstellungsbeauftragte Anja Gehling, Andja Zdravac-Vojnovic von der Caritas-Migrationsberatung sowie Sviatlana Fregin vom Diakonischen Werk. „Das Ziel des Festes ist es, zu feiern, was für Rechte Frauen bisher erreicht haben und vielleicht einen Impuls zu setzen, was noch fehlt“, sagte die Gleichstellungsbeauftragte Gehling.

Zdravac-Vojnovic betonte ihre Freude über den Besuch einiger Frauen aus dem Flüchtlingscafe: „Wir wissen, was ihr alles erlebt habt, um zu uns zu kommen.“ Für Unterhaltung sorgte der internationale Frauenchor der Volkshochschule Tornesch-Uetersen. Die Frauen sangen unter anderem Lieder wie „Bist du einsam heut‘ Nacht“ und „Money, Money, Money“. Elena Hoppe lud die Besucherinnen zu internationalen Tanzvorführungen sowie einem folkloristischen Tanz-Workshop zu indischer Musik ein. Für Stärkung war auch gesorgt. Jede Teilnehmerin des Festes steuerte eine landestypische Spezialität aus ihrem Herkunftsland für das vielfältige Büfett bei.

Egal, welche Nationalität: Es wurde gemeinsam gefeiert.
Egal, welche Nationalität: Es wurde gemeinsam gefeiert. Foto: Hofmann
 

In Deutschland wurde erstmals 1911 der Frauentag begangen. International wurde der 8. März festgelegt. In fast allen Ländern waren der Ursprung des Frauentages die Demonstrationen und Streiks von Textilarbeiterinnen. Die zentralen politischen Forderungen des ersten internationalen Frauentages 1911 waren das Recht auf Mitbestimmung und gleicher Lohn für alle.

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