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Quickborn : FDP will Schwimmkurse für Kindergartenkinder

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Immer weniger Kinder können schwimmen: Ein Pilot-Projekt soll Abhilfe schaffen. Firmen sollen als Sponsoren gewonnen werden.

shz.de von
erstellt am 31.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Es sind alarmierende Zahlen: Laut einer Studie der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) von 2011 können immer weniger Kinder sicher schwimmen. Nur noch 55 Prozent aller Jungen und Mädchen hätten bis zum Abschluss der vierten Klasse das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Bronze erworben. Ende der 80er Jahre konnten noch mehr als 90 Prozent der Viertklässler in Westdeutschland schwimmen, heutzutage sind es im Schnitt nur noch 70 Prozent

Dagegen will die Quickborner FDP vorgehen und noch in diesem Jahr mit einem Pilot-Projekt starten. „Es ist uns ein großes Anliegen“, so Ratsfrau Annabell Krämer von der FDP Quickborn, „dass jedes Kind im Vorschulalter, das eine Quickborner Kita besucht, im letzten Kindergartenjahr die Möglichkeit erhält, vor der Einschulung das Schwimmen zu erlernen“, sagt sie.

„Ausgehend davon, dass gerade am Vormittag im Freibad entsprechende Kapazitäten vorhanden seien, könnte dadurch eine bessere Auslastung der Nutzungszeiten des Quickborner Freibades erfolgen“, erläutert sie. Für die Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Soziales am Dienstag, 4. Februar, bittet die FDP daher mit einem Antrag die Verwaltung um Prüfung der Realisierung.

„Wünschenswert wäre ein Start mit einer Quickborner Kinder-Tagesstätte im Mai“, so das stellvertretende FDP-Mitglied im Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Soziales Ines Glatthor. „Auf unsere Nachfrage hin hat die DLRG Quickborn auch schon die Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisiert.“

FDP: Firmen könnten Projekt sponsern

Zur Übernahme der anfallenden Kosten wollen die Liberalen entsprechende Vorschläge unterbreiten. Außer einer Kostenübernahme durch die Stadt könnten eine Kostenbeteiligung durch die Eltern und beispielsweise auch ein Sponsoring durch ansässige Firmen erfolgen. Um die Verwaltung zu entlasten, wäre Glatthor auch bereit, das Projekt in den Kinder-Tagesstätten vorzustellen.

Der Ausschuss beginnt um 19 Uhr im Quickborner „Haus 25“, Am Freibad 25. Das nicht ohne Grund: Dort ist die Stadtjugendpflege untergebracht. Sie wird zuvor den Spielflächenbedarfsplan und die Jahresplanung vorstellen.

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