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Quickborner Goethe-Grundschule : FDP kämpft weiter für alten Standort

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Quickborner FDP kämpft weiter für den Erhalt des alten Standorts der Goethe-Grundschule. Zudem weisen die Liberalen Populismus-Vorwürfe von CDU und SPD zurück.

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2013 | 12:00 Uhr

Die Quickborner FDP kämpft weiter für den Erhalt des alten Standorts der Goethe-Grundschule: Wie berichtet, möchten die Liberalen den 2007 gefassten Grundsatzbeschluss eines geplanten Umzugs der Grundschule in das Schulzentrum Süd und die Zusammenlegung mit dem Elsensee-Gymnasium überprüfen. Während der Ratsversammlung in der Comenius-Schule soll am Montag, 16. Dezember, über den Antrag der FDP entschieden werden.

„Seitens der CDU und SPD wird uns jetzt Populismus und Manipulation der Zahlen vorgeworfen. Ein ganz schlechter politischer Stil“, sagt Annabell Krämer, Ratsfrau und Fraktionsvorsitzende der FDP. Die CDU und die SPD verbreiteten, dass ein anonymer Fachmann ein Gutachten erstellt habe und sich für den Erhalt des jetzigen Gebäudes ausspreche. Krämer: „Dieser Fachmann ist der FDP nicht bekannt und wurde auch nicht von der FDP zitiert. Die Behauptung von CDU und SPD, wir würden von einer Manipulation der Zahlen durch die Verwaltung ausgehen, ist falsch.“

„Wer denkt an die kleinen sechs- oder siebenjährigen Schulanfänger?“, fragt Friederike Rübhausen, FDP-Ratsfrau und Mitglied im zuständigen Fachausschuss. Ein Grundschulkind, das am östlichen Ortsrand wohnt, habe nach dem Umzug einen erheblich längeren Weg zum Schulzentrum Süd als bis zum jetzigen Standort der Goethe-Schule. Weitere Gründe für den Standorterhalt: keine Reduktion der G9-Kapazitäten am Elsensee-Gymnasium, keine Vermischung beider Schulen sowie hinreichend große Klassenräume für die Grundschüler
„Die Aussage der CDU und der SPD, die FDP wolle drei Klassen pro Jahrgang am jetzigen Standort aufrechterhalten, ist verkehrt. Wir haben von einer zweizügigen Sanierung der Goethe-Schule gesprochen und wollen uns damit die Möglichkeit einer späteren Aufstockung im vorerst nicht sanierten Gebäudeteil erhalten. Die von der Verwaltung gerechneten Modelle eines teureren Neubaus der Grundschule am jetzigen Standort wurden von uns nie gefordert“, so Krämer.

Dieser beträgt laut Verwaltung 5,7 Millionen Euro. Die FDP kommt auf insgesamt 1,65 Millionen Euro höhere Kosten bei Erhalt des Goethe-Schulstandorts, denn unter anderem fielen die Kosten für den vierten Bauabschnitt am Elsensee-Gymnasium und den Abriss der Goethe-Schule nicht mehr an.

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