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Ellerbek : Fahrzeughalle: Richtfest am 17. Januar

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Gut Ding will Weile haben: Fertigstellung der Fahrzeughalle für die Freiwillige Feuerwehr rückt in greifbare Nähe.

shz.de von
erstellt am 03.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Von der Idee bis zur Umsetzung verging viel Zeit. Doch jetzt ist die Fertigstellung der neuen Fahrzeughalle für die Freiwillige Feuerwehr Ellerbek in greifbare Nähe gerückt: Am Freitag, 17. Januar, wird Richtfest gefeiert. "Auch bei unseren anderen Bauplänen können wir Fortschritte verzeichnen", berichtet Bürgermeister Günther Hildebrand (FDP) im Gespräch. So sollen noch in der ersten Jahreshälfte etwa 30 Bauplätze, unter anderem an der Willhorner Heide, vergeben werden können.

Als Rückschlag bezeichnet Hildebrand die Neuregelung des kommunalen Finanzausgleichs: "Ellerbek bekommt pro Jahr etwa 125 000 Euro weniger, ohne dass wir von Aufgaben entlastet werden", so der Bürgermeister. Das solide Wirtschaften der Gemeinde werde bestraft und zwinge die Kommune dazu, auch über mögliche Steuererhöhungen nachdenken zu müssen. Zumal seit der Ausamtung der Gemeinden Hasloh und Bönningstedt für die verbliebenen fünf Gemeinden des Amtes Pinnau die Amtsumlage erheblich gestiegen ist. "Für Ellerbek bedeutet das etwas 100 000 Euro mehr", so das Dorfoberhaupt

Hoffnung hegt Hildebrand im Streit um die Trägerschaft der Schule Rugenbergen: Ein "Runder Tisch" im Januar soll die beteiligten Parteien dazu bringen, nach einer für alle annehmbaren Lösung zu suchen. "Es ist ja nicht so, dass wir nicht mehr miteinander reden können", betont Hildebrand und führt als Beispiel den traditionellen Silvester-Besuch in der Bönningstedter Polizei-Station an. "Auch diesmal haben alle drei Bürgermeister aus Hasloh, Bönningstedt und Ellerbek, den Dienst habenden Beamten gemeinsam kleine Präsente überreicht", so der Dorfchef, der auch gleichzeitig seit Mitte vergangenen Jahres Amtsvorsteher ist. "Die Arbeit im Amt Pinnau läuft sehr kollegial ab und ist von gegenseitigem Verständnis geprägt", lobt Hildebrand.

Wenig erfreut war der FDP-Politiker über die Führung der Partei auf Bundesebene und das daraus resultierende schlechte Bundestagswahlergebnis. "Gefreut habe ich mich über 37,5 Prozent für die Ellerbeker FDP – und dass ich dadurch Bürgermeister bleiben konnte", so Hildebrand weiter.

Für die Zukunft wünscht er sich wieder ein "klares, unverwechselbares Profil" seiner Partei. Und privat? "Dass ich gesund bleibe und trotz Beruf und Politik ausreichend Zeit finde, um mich in Ellerbek oder St. Peter-Ording zu erholen und zu entspannen", so der gute Vorsatz für das neue Jahr.

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