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Quickborner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 14:25 Uhr

Amt Pinnau : „Es ist ruhiger geworden“

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Jahresrückblick des Verwaltungschefs Detlev Brüggemann

shz.de von
erstellt am 28.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Ein Jahr ohne Hasloh und Bönningstedt: Was hat sich verändert im Amt Pinnau?
Detlev Brüggemann: Es ist ruhiger geworden. Nach der Ausamtung konnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes wieder zielgerichtet um die verbliebenen fünf Amtsgemeinden kümmern und mussten keine Sorge mehr haben, ständig über die Presse attackiert zu werden.
Wie stark beschäftigen die beiden Gemeinden das Amt noch?
Da es mit der Gemeinschaftsschule und der Volkshochschule noch zwei ganz enge Verknüpfungspunkte gibt, stehen das Amt und die Stadt Quickborn in letzter Zeit wieder in einem regen Kontakt. Das Thema der Vermögensauseinandersetzung hatten wir für ein paar Monate ruhen lassen, weil zuerst die Eröffnungsbilanz des Amtes auf den 1. Januar 2009 erstellt werden musste. Zwischenzeitlich wurde der für die Vermögensauseinandersetzung zuständige Landrat des Kreises Pinneberg, Oliver Stolz, gebeten, das Verfahren nunmehr in Gang zu setzen.
Rechnen Sie mit einer Lösung in Sachen Schulträgerschaft der Bönningstedter Gemeinschaftsschule Rugenbergen für 2014?
Ja, damit rechne ich, weil ich ein optimistischer Mensch bin. Im Januar soll es auf Einladung des Innenministeriums ein Gespräch in Kiel geben, um mit allen Beteiligten nach einer möglichst einvernehmlichen Lösung zu suchen. Wir sind ganz gespannt, welchen Vorschlag das Innenministerium zusammen mit dem Bildungsministerium erarbeitet hat.
Wann ist mit den Eröffnungsbilanzen der restlichen Amtsgemeinden zu rechnen?
In diesem Aufgabenbereich sind wir im vergangenen Jahr sehr gut vorangekommen, auch wenn uns die Leiterin des Fachbereiches Finanzen, Kerstin Selchow, im Mai ganz überraschend verlassen hat. Ab September stand uns hierfür mit Dirk Pohlmann als Nachfolger ein ausgewiesener Fachmann zur Verfügung und wir haben inzwischen die Eröffnungsbilanzen (kurz: „EB“, Anmerkung der Redaktion) für die Gemeinden Tangstedt und Kummerfeld sowie die EB für das Amt fertiggestellt.

Die EB für Ellerbek wird voraussichtlich im ersten Quartal 2014 fertiggestellt sein und danach kommen die EB für Prisdorf und Borstel-Hohenraden. Damit verbunden ist die Einrichtung einer Anlagenbuchhaltung im FB Finanzen, um zeitnah auch die einzelnen Jahresrechnungen zu erstellen.
Welche Hiobsbotschaften/ Rückschläge musste das Amt verkraften?
Für die fünf Amts-Gemeinden war es sicher eine ganz schwierige Situation, wie sie mit der Steigerung der Amtsumlage zum 1. Januar 2013 um insgesamt 380 000 Euro umgehen sollten. Aber auch hierfür erhoffen wir uns noch eine Lösung im Zuge der Vermögensauseinandersetzung.
Welches Ziel haben Sie sich für 2014 gesteckt?
Wir wollen den Verwaltungsservice für unsere Amtsgemeinden weiter verbessern, um zusammen mit den Bürgermeistern und den Gremien der Gemeinden vom „Reagieren“ zum „Agieren“ zu kommen. Auch einige neue Aufgabenfelder erwarten uns, denen wir uns stellen wollen: Breitbandversorgung, Mitarbeit in einer AktivRegion 2014+, Einführung einer Kosten- und Leistungsrechnung für die gemeindlichen Bauhöfe, Erstellung von Kanalkatastern und Mitwirkung bei der Entscheidung über das zukünftige Vorgehen bei der Oberflächenentwässerung, um nur einige zu nennen.
Wie und wo verbringen sie die Feiertage und Silvester?
Die Feiertage werde ich ganz gemütlich im Kreise meiner Familie verbringen und den Silvesterabend wohl zusammen mit ein paar Freunden im Bereich der Landungsbrücken in Hamburg.
Worüber haben Sie sich 2013 am meisten geärgert? Worüber gefreut?
Ich bin kein Typ, der sich über etwas ärgert, und wenn, dann mache ich das nicht in der Öffentlichkeit. Das schönste Erlebnis in diesem Jahr war unsere dreiwöchige Amerikareise, die uns vom Studienort unserer Tochter Nina in Tempe/Arizona über San Diego und Los Angeles bis nach Las Vegas geführt hat.
Was haben Sie sich für 2014 vorgenommen?
Gesundheit und Zufriedenheit, davon kann man nicht genug haben.

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