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Quickborner Tageblatt

17. August 2017 | 10:34 Uhr

„Es ist für alle eine gute Lösung“

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

GrundsatzbeschlussEinigkeit über die Zukunft des Gebäudes am Mittelweg 4 sowie des Robinson-Kindergartens in Hasloh

Ein komplett neuer Bodenbelag, ein Personal-WC, frisch gestrichene Wände, eine instand gesetzte Fensterscheibe und neue Türen – das sind nur wenige Punkte, die Eileen Rohrbach (SPD) während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter vorstellte. Die Renovierungen des Gebäudes am Mittelweg 4 können demnächst starten (unsere Zeitung berichtete). Wie berichtet, ist geplant, dass der Robinson-Kindergarten in das Gebäude am Mittelweg umzieht. In die ehemaligen Räume des Kindergartens wird dann die Schule ziehen. Für die Ausführung dieses Vorhabens war jedoch ein Grundsatzbeschluss über die Nutzungsänderung der Räumlichkeiten durch die Gemeindevertreter notwendig.

Rohrbach stellte dem Gremium nun die genauen Pläne, Kostenschätzungen und den Grundriss des Gebäudes vor. „Insgesamt kommen wir auf Kosten in Höhe von etwa 121  000 Euro“, erklärte Rohrbach. Inbegriffen seien dabei sowohl die Kosten für die Renovierung im Innenbereich wie auch auf der Außenanlage. „Die Zahlen sind uns sehr wichtig. Damit können wir arbeiten und starten“, betonte Haslohs Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD, Foto). Einstimmig votierten die Mitglieder des Gremiums für die Änderung der Nutzung. „Das sollte jetzt alles recht schnell ablaufen“, erklärte Brummund. Er betonte weiter, dass die Umwidmung der Gebäudenutzung nicht nur Schule und Kindergarten betreffe. „Auch die Geschichtswerkstatt muss wieder umziehen“, sagte der Bürgermeister. Bisher ist sie im Mittelweg 4 untergebracht und muss ihr Archiv und das Büro nun in das TuS-Heim am Sportplatz verlegen. Für die Mitglieder der Geschichtswerkstatt ist es bereits der vierte Umzug in vier Jahren. „Es ist schon etwas lästig, dass wir so häufig die Räumlichkeiten wechseln müssen“, sagte Uwe Helmer, Vorsitzender der Geschichtswerkstatt. In den Räumen hätten sich alle 15 aktiven Mitglieder sehr wohl gefühlt. Jedoch wolle er in keinem Fall der Gemeinde einen Vorwurf machen. „Wir werden ganz toll unterstützt und wurden rechtzeitig informiert“, betonte Helmer weiter. Das Material der Geschichtswerkstatt soll künftig im Keller des TuS-Heims untergebracht werden. Dafür muss laut Brummund der Boden vorbereitet werden. 1500 Euro kostet das die Gemeinde zusätzlich. „Wir haben für alle Beteiligten eine vernünftige und gute Lösung gefunden“, sagte Brummund.

Sozialausschussvorsitzende Anne Worthmann (CDU) lobte die Arbeit der Gemeinde und der Ehrenamtlichen wie Rohrbach. „Alle stehen momentan unter Feuer und wollen, dass alles funktioniert. Alle haben wirklich ganz tolle Arbeit bis hierhin geleistet“, betonte Worthmann. Es werde alles getan, damit die Umzüge wie geplant vonstatten gehen.

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