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Quickborner Tageblatt

12. Dezember 2017 | 17:20 Uhr

Ausländerfest : Erzbischof zu Gast in Quickorn

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Zum 30. Ausländerfest zeigte sich die Eulenstadt wieder einmal multikulturell. Erzbischof Thissen stattete Besuch ab.

Mit dem Läuten der Glocken um 14 Uhr füllte sich schlagartig der Platz vor der katholischen Kirche St. Marien, wo zuvor zahlreiche Helfer ihre Stände aufgebaut hatten. Zum 30. Ausländerfestes konnte sich Pfarrer Wolfgang Guttmann über 20 Nationen freuen.

Ob irisches Bier, spanische Paella oder deftig Gegrilltes aus Kroatien – für jeden Geschmack war etwas dabei. Aber nicht nur kulinarische Leckerbissen hatten die Vertreter der einzelnen Länder mitgebracht – auch musikalisch wurde das Fest zum Erlebnis. „Beim Hochamt hatten wir so viele verschiedene Chöre dabei – unter anderem aus Kroatien und Spanien“, so Guttmann. Teile der Liturgie wurden auf Arabisch gehalten und auch ein katholischer Pastor aus Vietnam wirkte an der Messe mit. Auch Erzbischof Werner Thissen stattete der Eulenstadt einen Besuch ab, um bei den Feierlichkeiten dabei zu sein. Und so ließ er sich zum Torwand-Schießen mit einigen Kindern hinreißen und zeigte sich begeistert. „Dieses Fest hat wirklich eine ganz besondere Atmosphäre“, so Thissen.

Zum ersten Mal vertreten war die griechische Gemeinde, die sich neu gegründet hatte. Stadtwerke-Chef Panos Memetzidis und Kommunalpolitikerin Daniela Ziri halfen fleißig mit und brachten außer Gyros auch griechischen Wein unter die Gäste. „Ich finde solche Feste schön, wo so viele Nationen vertreten sind“, schwärmte Ziri, „und zum 30. Jubiläum konnten wir es uns nicht nehmen lassen, auch dabei zu sein“. Besonders bunt wurde das Fest nicht nur durch die Flaggen, die überall aufgehängt worden waren – auch trugen viele der Besucher traditionelle Trachten aus ihren Ländern.

So auch Sebastián Brenner und seine Schwester Valentina. Die zwei trugen die traditionellen Tanzkostüme des chilenischen Nationaltanzes „Cueca“. „Dabei haben wir Stofftaschentücher, mit denen wir tanzen“, erklärte Sebastián. Astrid Brenner, Mutter der Beiden und gebürtige Chilenin, half bereits zum dritten Mal beim Ausländerfest mit. „Ich bin der Liebe wegen nach Deutschland gekommen, und es macht Spaß, bei so einem multikulturellen Fest mitzuwirken“, erklärte sie. Bei Musik, Tanz und allerlei Leckerbissen feierten die Gäste gemeinsam bis 22 Uhr am Abend – ein gelungenes Jubiläum, da waren sich alle Helfer einig.

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