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Hasloh : Erster Entwurf für neues Gewerbegebiet

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Rellinger Planungsbüro präsentiert im Bauausschuss einen Vorschlag zur Erweiterung der Fläche an der Kieler Straße.

shz.de von
erstellt am 12.Sep.2013 | 12:00 Uhr

„Der große Wurf in Sachen Gewerbegebiet ist uns bislang nicht gelungen – jetzt wollen wir es mit kleinen Schritten versuchen“, kündigte Haslohs Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) kürzlich an. Der erste Schritt dazu ist jetzt gemacht: Die Rellinger Planungsgruppe Hass stellte dem Bauausschuss einen ersten Entwurf vor.

„Es handelt sich dabei um die Teilerweiterung des bereits bestehenden Gewerbegebiets an der Kieler Straße“, erklärt Landschaftsarchitekt Joachim-Ulrich Haß. Dabei könne die Straße zu den Parkplätzen am Netto-Markt und dem Garten-Center Lunge als Zufahrt genutzt werden. „In diesem Entwurf sind vier Grundstücke eingezeichnet, das ist aber nur ein Vorschlag, um eine grobe Vorstellung davon zu bekommen, wie es aussehen könnte“, so Haß.

Auslöser für die Planung sei der Wunsch des Garten-Centers gewesen, einen derzeit ausgelagerten Teil des Betriebs auf die Fläche nach Hasloh zu verlagern. „Da entstand schnell die Idee, weitere artverwandte Gewerbe dort anzusiedeln“, beschreibt Haß. So seien etwa Betriebe denkbar, die das vorhandene Angebot ergänzten. „Das kann ein Wintergarten-Hersteller oder auch eine Zimmerei sein“, so Haß.

Zudem schlägt der Planer vor, ein Nahversorgungszentrum anzusiedeln. Denkbar seien beispielsweise ein Ärztezentrum mit Apotheke oder auch ein Fitness-Center. „Die im Norden eingezeichnete Wohnbebauung ist derzeit allerdings nicht machbar und nur eingezeichnet, damit klar ist: Dort soll kein Gewerbe angesiedelt werden“, erklärt Haß.

Dass dort bisher weder Gewerbe- noch Wohnbebauung entstehen konnte, ist der Landschaftsplanung des Landes Schleswig-Holstein geschuldet. „Die Genehmigung, diese Fläche anders als bisher zu nutzen, werden wir voraussichtlich nicht im ersten Anlauf bekommen“, befürchtet der Bauausschussvorsitzende Thomas Krohn (CDU). Wichtig sei es, den Nachweis zu führen, dass ortsansässige Unternehmen Interesse hätten, mit ihrem Betrieb dorthin umzuziehen, so Krohn. „Ein neues Gewerbegebiet wird parteiübergreifend gewünscht“, betont Krohn. Im nächsten Schritt werde der Entwurf in den Fraktionen der Gemeinde diskutiert, kündigt Krohn an. „Bis zum ersten Spatenstich wird noch einige Zeit vergehen“, ist sich der Politiker sicher.

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