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Fluglärm in Quickborn : Ernst Dieter Rossmann ist für ein Flugverbot ab 22 Uhr

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Der SPD-Bundestagsabgeordnete äußert sich zu Kitas, Verkehr, Flüchtlinge.

von
erstellt am 04.Mai.2016 | 12:15 Uhr

Quickborn | Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann und der SPD-Landtagsabgeordnete Kai Oliver Vogel haben gestern Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) zur Wiederwahl gratuliert. „Uns geht es darum, ob es eine gute Zusammenarbeit gegeben hat, und das kann ich bestätigen“, sagte Rossmann bei seinem elften Jahresgespräch mit Köppl. Daran nahmen auch die SPD-Fraktionsvorsitzende Astrid Huemke und Burkhard Arndt, Leiter des Fachbereichs Bildung, teil.

Fluglärm, S-Bahn- und A7-Ausbau, Kita-Plätze sowie die Integration geflüchteter Menschen – über diese Themen tauschten sich die Politiker und der Verwaltungs-Chef aus. Vogel berichtete, dass sich der Flugbetrieb während der vergangenen Jahre hin zur Landebahn Norderstedt verlagert habe. „Die Region hier ist in zunehmendem Maße belastet worden“, sagte er. Als gemeinsames Ziel formulierte es Rossmann daher, zusammen mit der Stadt Hamburg auf ein Nachtflugverbot ab 22 Uhr hinzuarbeiten. „Ich werde den Hamburger Bürgermeister nach diesem Gespräch anschreiben“, versprach er. Noch hat der Flughafen eine Betriebserlaubnis bis 23 Uhr, berichtete Köppl.

Rossmann, Vogel und der Bürgermeister brachten ihre Hoffnung auf einen zügigen Ausbau der S 21 zum Ausdruck. Köppl berichtete, dass die Arbeiten an der A7 die Stadt nicht stärker belasten würden.

Der Bundestagsabgeordnete begrüßte das Bestreben der Stadt zur Erweiterung des Wohnungs- und Kita-Platz-Angebots. „Ich habe mitgenommen, wie wichtig es ist, dass der Bund die Finanzierung mehr ausbaut“, sagte er. Die Bundeshaushalte für 2017 und 2018 sähen insgesamt 950 Millionen Euro für die Kitas vor. In Quickborn haben zurzeit 20 Kinder noch keinen Kita-Platz ab August erhalten, berichtete Köppl. 1100 würden aber betreut.

Vogel erläuterte, dass das Land darauf hinarbeite, Kita-Plätze in zehn Jahren kostenlos anzubieten. Als ersten Schritt zahle es ab 1. Januar 2017 für Kinder im ersten Krippenjahr monatlich 100 Euro. Außerdem sollen zusätzliche Erzieher für die Betreuung am Nachmittag finanziert werden. Rossmann erläuterte, dass die Regierung mit Bundesmitteln 100.000 Jobs auf 450-Euro-Basis für Geflüchtete schaffen will. Davon entfallen etwa 34 auf Quickborn. Er warb dafür, die ehrenamtlichen Willkommensteams mit Menschen im Bundesfreiwilligendienst zu unterstützen.

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