Quickborn : Erfolgreicher Familientag der evangelischen Kirchengemeinde

Am Familientag der evangelischen Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh schufen viele fleißige Hände eine riesige Arche Noah.
Am Familientag der evangelischen Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh schufen viele fleißige Hände eine riesige Arche Noah.

„Was gut ist, soll gerettet werden“. Kinder und Eltern bauen gemeinsam eine Arche Noah.

shz.de von
26. Januar 2015, 12:00 Uhr

Quickborn | Der Hit von Tim Bendzko hatte das Pastoren-Team der evangelischen Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh zu einem ungewöhnlichen Familientag angeregt: „Nur noch kurz die Welt retten“ lautete das Thema, das bei 35 Teilnehmern auf reges Interesse stieß. Auch der Familiengottesdienst zu diesem Thema am Sonntag fand großen Zuspruch.

Der Familientag begann um 10 Uhr vor dem Gemeindehaus mit einem Konzert des Posaunenchors unter der Leitung von Kirchenmusiker Michael Schult. Im großen Saal startete dann das Programm. Anders als in Bendzkos Song-Text ging es den Pastoren Claudia Weisbarth, Rainer Patz, Florian Niemöller sowie der Diakonin Christina Hufeisen jedoch um Noah und sein großartiges Bauprojekt.

Kindgerecht und mit einem Schuß Humor leitete Pastor Niemöller ein kleines Theaterstück ein. Noah, gespielt von Pastor Patz, vernimmt Gottes Stimme: „Bau eine Arche, ein riesiges Schiff.“ Denn Gott war enttäuscht von den Menschen und sagte: „Ich fang noch mal von vorne an mit der Welt. Aber was gut ist, soll gerettet werden.“

Es gab Einwände in der Familie von Noah, die eine Menge Ausreden hatte. Bis endlich die Ernsthaftigkeit der Aufforderung erkannt wurde: „Lasst uns jetzt alle miteinander anpacken.“

Eltern und Kinder legten vorgefertigte Holzrahmen auf den Boden und nagelten Tücher daran fest, die wie Schiffswände wirkten. Selbst kleine Jungen und Mädchen hämmerten mutig Nagelstifte ins Holz. Als das Hauptwerk geschafft war, wurden drei Gruppen gebildet, die – voneinander getrennt – neue Aufgaben anpacken durften: Luftballon-Tiere basteln, Küchendienst für das Mittagsessen verrichten und einen riesigen Regenbogen herstellen. Das Ausschneiden der Sperrholzplatten für die Bogen besorgten tatkräftige Männer, die Regenbogenfarben trugen eifrige kleinen Künstlern auf.

Am langen Basteltisch wurden unterdessen viele Luftballons aufgeblasen und Tiergesichter aufgeklebt. So entstanden Schafe, Schweine und ganz viele Phantasie-Wesen. Am Sonntagmorgen bewunderten die zahlreichen Besucher im Familiengottesdienst einen farbenprächtigen Regenbogen, der über den Gang zum Alter schwebte. Außerdem war die Kirche mit den von Kindern gestalteten Tieren geschmückt. Im Mittelpunkt der Predigt von Pastorin Claudia Weisbarth stand die biblische Geschichte von Noah. Außerdem trat der Jugendchor mit der Band der Gemeinde unter Leitung von Michael Schmult auf.

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