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Quickborner Tageblatt

20. August 2017 | 16:01 Uhr

Quickborn : Eon Hanse heißt jetzt HanseWerk

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Der neue Name soll für den Wandel vom klassischen Versorger zu einem regional immer stärker verwurzelten Partner der Energiewende stehen.

Quickborn | Das Unternehmen Eon Hanse hat sich in HanseWerk AG umbenannt. Der zum 1. Oktober geänderte Name stehe für den Wandel vom klassischen Versorger zu einem regional immer stärker verwurzelten Partner der Energiewende, sagte Vorstandschef Matthias Boxberger am Dienstag in Quickborn. Unternehmerischer Schwerpunkt seien vor allem der Netzausbau, aber auch die Weiterentwicklung von Vorreitertechnologien, um die Netze besser auslasten zu können.

Das Tochterunternehmen des Eon-Konzerns plane, zwischen 2014 und 2016 etwa 500 Millionen Euro zu investieren, um seine Energienetze in Norddeutschland weiter auf die Energiewende auszurichten und den sicheren Netzbetrieb zu garantieren. Für Strom- und Gaskunden ändere sich durch die Umbenennung nichts, da der Vertrieb bei der Umstrukturierung 2013 an die Eon Vertrieb verkauft wurde. Die für die dezentrale Energieerzeugung zuständige Tochter Eon Hanse Wärme heißt jetzt HanseWerk Natur. Die zum Konzern gehörenden Netzbetreiber Schleswig-Holstein Netz und Hamburg Netz behalten ihre Namen. „Mit der Maßnahme entspricht das Unternehmen auch staatlichen Vorgaben zur Trennung von Netzen und Energievertrieb“, erläuterte Boxberger.

An Eon Hanse und jetzt HanseWerk sind auch die elf Kreise in Schleswig-Holstein beteiligt. Sie haben ihren Anteil in den vergangenen Monaten von 26 auf 31 Prozent erhöht. Damit prägten die kommunalen Partner maßgeblich die Ausrichtung der Unternehmensgruppe, sagte Boxberger.

Eon Hanse war 2003 aus der Fusion der Hamburger Gaswerke (Hein Gas) und der Schleswag hervorgegangen. Über seine Töchter betreibt das Unternehmen etwa 53.000 Kilometer Strom- und 25.000 Kilometer Gasleitungen in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Niedersachsen. Der Umsatz betrug 2013 zirka 2,3 Milliarden Euro. Neben dem Netzausbau setzt HanseWerk verstärkt auf den Ausbau der für die Energiewende wichtigen dezentralen Energieerzeugung. 2014 fließen 15 Millionen Euro in neue Blockheizkraftwerke und Wärmenetze.

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erstellt am 01.Okt.2014 | 11:00 Uhr

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