Ellerbeker begrüßen das neue Jahr

Zahlreiche Ellerbeker haben gemeinsam auf das neue Jahr angestoßen.
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Zahlreiche Ellerbeker haben gemeinsam auf das neue Jahr angestoßen.

Bürgermeister kündigt Projekte für 2018 an

shz.de von
08. Januar 2018, 16:20 Uhr

Für die Gemeinde Ellerbek war das Jahr 2017 voller Überraschungen. Außer zahlreichen umgesetzten Projekten berichtete Bürgermeister Günther Hildebrand (FDP) während des Neujahrsempfangs auch über solche, die im vergangenen Jahr nicht realisiert werden konnten. „Die Einweihung der neuen Räume für die Kita haben wir leider nicht geschafft“, sagte Hildebrand gestern vor den etwa 50 Besuchern im Kulturtreff.

Wie berichtet, war die Erweiterung des Ellerbeker Kindergartens schon längere Zeit geplant. Im Herbst vergangenen Jahres sollte alles fertiggestellt werden. Laut Hildebrand verschiebt sich die Fertigstellung auf dieses Jahr. Die Kapazität der Kita wird um eine Krippen- und eine Elementargruppe erweitert. 30 neue Plätze werden geschaffen. „Der Grund für die Verzögerung waren Schwierigkeiten mit den Zuschüssen“, erklärte der Bürgermeister.

Auch das Neubaugebiet Hasenheide in der Gemeinde beschäftigte die Bürger und die Politiker im vergangenen Jahr. Der endgültige Straßenausbau musste immer wieder verschoben werden (unsere Zeitung berichtete). „Das Ende ist in Sicht. Der Rohbau im letzten Haus ist nun beendet und es ist nicht mehr damit zu rechnen, dass der Ausbau sich nun weiter verzögern wird“, erklärte Hildebrand.

Der Bauhof der Gemeinde sollte im vergangenen Jahr in die Rugenbergener Straße umziehen. Auch daraus ist noch nichts geworden. „Eventuell müssen wir uns da nach einer Alternative umschauen, da dieser Umzug mit erheblichen Kosten verbunden ist“, erläuterte Hildebrand.

Doch die Gemeinde könne auch einige Erfolge verzeichnen: „Der Streit mit Hasloh und Bönningstedt ist nun aus der Welt geschafft“, sagte er. Für die Gemeinschaftsschule sei ein neuer Verband gegründet worden. Für Ellerbek sei es besonders wichtig gewesen, dass die Verwaltung weiterhin in Händen des Amtes Pinnau bleibt. „Darüber freuen wir uns“, bekräftige Hildebrand.

Was will die Gemeinde in diesem Jahr schaffen? „Wir möchten den Abtransport des Oberflächenwassers gerne an Hamburg Wasser abgeben“, erklärte er. Bereits seit einiger Zeit beschäftigen sich die Ellerbeker Politiker mit dem Thema. „Bisher haben wir sehr gute Eindrücke gewinnen können“, berichtete Hildebrand den Gästen.


Eine neue Mensa soll entstehen

Außerdem soll der Umbau des ehemaligen Clubraums am Rugenbergener Mühlenweg realisiert werden. „Dort soll für die OGTS eine neue Mensa entstehen“, sagte er weiter. Auch die Schultoiletten werden saniert. Der Zuschuss in Höhe von 45 000 Euro sei bereits zugesichert. An der Harbig-Halle werden Container angebaut. „So erhalten wir Stauraum.“ Während das Thema Flüchtlinge im vergangenen Jahr noch sehr präsent war, gab es für Hildebrand jetzt keinen großen Redebedarf. „Die Problematik hat abgenommen. Das Flüchtlingshelferteam hat sich da toll eingesetzt“, betonte er.

Für die Gemeinde stehe in diesem Jahr ein wichtiges Ereignis an. „Im Mai sind Kommunalwahlen. Gehen Sie wählen. Sie treffen die Entscheidung“, sagte Hildebrand. Im Anschluss an seine Ansprache hatten die Besucher Gelegenheit, mit dem Bürgermeister persönlich ins Gespräch zu kommen. Mit einem Glas Sekt wurde auf das neue Jahr angestoßen.

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