Wünsche der Kinder gehen in Erfüllung : Einweihung des umgestalteten Spielplatzes an der Marie-Curie-Straße

Auch ein Sprungtuch gehört zu der Spielanlage.
Auch ein Sprungtuch gehört zu der Spielanlage.

Der Spielplatz ist von Grund auf neu gestaltet worden.

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24. August 2017, 14:00 Uhr

Quickborn | Eine Möglichkeit zum Klettern, der Hügel sollte versetzt werden, eine Hangrutsche und auch ein Bagger – so lauteten die Wünsche der Kinder nach denen die Neugestaltung des Spielplatzes in der Marie-Curie-Straße in Quickborn geplant wurde. Dieser wurde nun feierlich von zahlreichen Besuchern eingeweiht. Noch während Stadtjugendpflegerin Birgit Hesse und Stadtrat Klaus Hermann Hensel (CDU) die Eltern und Kinder begrüßten, hielten es die Mädchen und Jungen nicht mehr aus: Sie nahmen sofort die neuen Klettergerüste in Beschlag.

Der Spielplatz wurde von Grund auf neu gestaltet. Es gibt einen großen Turm, eine Doppelschaukel, einen Kriechtunnel sowie zahlreiche Kletter- und Hangelmöglichkeiten. „Wir konnten natürlich nicht jeden Wunsch individuell berücksichtigen, doch wir haben eine Anlage erschaffen, die für kleinere und größere Kinder etwas bietet“, sagte Hesse. Es war ein Projekt der Stadtjugendpflege, des Bauhofs und der Stadt Quickborn. 40.000 Euro wurden in die Neugestaltung investiert. Dazu zählt jedoch nicht nur der Spielplatz. „Es gibt noch eine Ballspielwiese. Die soll auch demnächst fertiggestellt werden“, erklärte Hesse. Der erste Teil, also der Spielplatz, der Anlage sei bereits jetzt eröffnet worden, damit die Kinder nicht mehr so lange warten müssten.

„Ein Hauptteil des diesjährigen Etats wurde für dieses Projekt ausgegeben“, sagte die Stadtjugendpflegerin. Von der Planung bis zur Einweihung sei nicht viel Zeit vergangen. Jedoch hätte es ihrer Ansicht nach schneller gehen können. „Wir waren sehr gut vorbereitet. Die Lieferzeit der Geräte war sehr kurz, aber die Montage hat gedauert“, erklärte sie. Vier bis fünf Wochen seien sie dadurch in Verzug gekommen. „Der Spielplatz ist mit sehr viel Fantasie gestaltet worden. Ansonsten sehen die Spielanlagen ja alle recht ähnlich aus“, lobte Stadtrat Hensel die Arbeit. Dies sei besonders den Wünschen der Kinder zu verdanken. „Es war wichtig und toll, dass die Kinder miteinbezogen wurden“, bekräftige er. Auch der zweite Teil der Spielanlage in der Marie-Curie-Straße sei für die Kinder der Stadt von Bedeutung. „Bewegung ist ein wichtiges Thema“, sagte Hensel weiter.

Stadtjugendpflegerin Birgit Hesse und Stadtrat Klaus Hermann Hensel weihten die Anlage ein.
Caroline Hofmann
Stadtjugendpflegerin Birgit Hesse und Stadtrat Klaus Hermann Hensel weihten die Anlage ein.
 

Die Resonanz der Besucher war positiv. „Der Spielplatz ist toll geworden. Ich liebe Holz und es passt sehr gut hier hin“, sagte Karin Vogtmeyer im Gespräch mit unserer Zeitung. Ein Mal die Woche besuche sie gemeinsam mit ihrer Enkeltochter die Spielanlage in der Marie-Curie-Straße. Für die Umgestaltung habe auch sie mehrere Vorschläge eingereicht. „Ich habe mir gewünscht, dass es auch etwas für die Kleineren gibt, was für sie auch gut erreichbar ist“, erklärte sie. Doch eines vermisst die Quickbornerin: „Ich würde mir eine Matschanlage wünschen. Kinder brauchen nur Wasser und Sand, dann sind sie glücklich“, sagte sie und lachte.

Auch Janet Japing findet den Spielplatz schön, obwohl sie ihn auch davor gut fand. Mit ihren vierjährigen Zwillingen kam sie zu der Einweihung. „Ich würde mir noch einen Baum wünschen, der für Schatten sorgt“, sagte sie. Dieser Wunsch wird ihr vermutlich im Oktober erfüllt. „Wir haben bereits eine Blutbuche gekauft. Die können wir wegen des Wetters nicht vor Oktober einpflanzen“, sagte Hesse. Bis dahin hat Hesse einen wertvollen Tipp: „Wer Schatten braucht, kann sich einen Sonnenschirm mitbringen.“

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