Wegen Schnee und Sturm : Einsatz-Hoch für die Wehr in Quickborn

Grund für die enorme Steigerung der Einsätze ist einmal mehr das Wetter.
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Grund für die enorme Steigerung der Einsätze ist einmal mehr das Wetter.

Seit Anfang des Jahres rückten die Kameraden bereits 60 Mal aus - mehr als andere Feuerwehren im Kreisgebiet.

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29. Januar 2018, 12:30 Uhr

Quickborn | Das vergangene Jahr hatte es schon in sich, aber in diesem könnte es noch dicker kommen: Die Quickborner Feuerwehr ist derzeit die am meisten beschäftigte Wehr im Kreis Pinneberg. Keine hat seit Jahresbeginn mehr Einsätze gefahren. 60 Mal sind die Rettungskräfte bis Freitag ausgerückt. Damit weist die Statistik der Quickborner Feuerwehr mehr Einsätze aus als die der Wehren in Elmshorn (31), Pinneberg (30) und Wedel (21). Zum Vergleich: Bis zum 31. Januar 2017 rückten die Quickborner Kameraden 18 Mal aus. „Vor allem ab dem 10. Januar haben sich die Einsatzzahlen in diesem Jahr deutlich gesteigert“, sagte Wehrführer Wido Schön.

Tief „Friederike“ sorgt für die meisten Einsätze

Grund für die enorme Steigerung ist einmal mehr das Wetter. 40 Einsätze gehen auf das Konto von Tief „Friederike“, das mit Schnee und Sturm vor allem in waldreichen Gebieten für gefährliche Situationen sorgte. Auch in Quickborn. „Unser Einsatzschwerpunkt seit Jahresbeginn war Quickborn-Heide“, so Schön, der sich für den Ortsteil eine eigene Feuerwache wünscht.

Hinzu kamen in den vergangenen Wochen einige technische Hilfeleistungen wie das Abpumpen von Wasser aus einem Gebäude, das Abstreuen einer Ölspur oder das Öffnen einer verschlossenen Tür. Einmal war eine Brandmeldeanlage ausgelöst worden, fünfmal musste die Wehr ausrücken, um Feuer zu löschen.

Die aktuell überdurchschnittlich hohe Arbeitsbelastung der Feuerwehrleute sei nur zu bewältigen, „weil die Motivation hoch ist. Die müssen wir bewahren“, so Schön.

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