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Quickborner Tageblatt

22. Oktober 2017 | 09:32 Uhr

Garstedter Weg : Eine Lösung ist in Sicht

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Bönningstedter Brücke über die Mühlenau soll schnell repariert werden. Eine Querung ist dann nur noch für Fußgänger, Radfahrer und Trecker möglich.

shz.de von
erstellt am 15.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Bönningstedt | Seit Ende Oktober vergangenen Jahres ist sie gesperrt: die Bönningstedter Brücke über die Mühlenau im Garstedter Weg. Eine Prüfung des zuständigen Fachbereichs der Quickborner Verwaltungsgemeinschaft hatte ergeben, dass die Befestigung des Geländers unzureichend sei, teilte Bürgermeister Peter Liske (BWG) damals den Gemeindevertretern mit.

Um zu überprüfen, ob eine Reparatur überhaupt möglich ist, sollte im März eine Betondruckfestigkeitsprüfung gemacht werden. Das Ergebnis: Die Brücke ist gemauert, von Beton keine Spur.

Daraufhin wurde ein Arbeitskreis einberufen, der zügig Lösungsmöglichkeiten erarbeiten sollte. Das erste Ergebnis stellte Bjön Kass (CDU), stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Bauwesen und Umweltschutz, am Dienstagabend dem Gremium vor.

„Eine Variante wäre, die Brücke für Fußgänger, Radfahrer und landwirtschaftlichen Verkehr freizugeben. Diese Reparatur kostet 55.000 bis 65.000 Euro plus Planungskosten“, erläuterte Kass. Die Mehrkosten gegenüber einer Querung ausschließlich für Fußgänger und Radfahrer lägen dabei mit 3000 bis 5000 Euro vergleichsweise niedrig.

Um so höher wären die Ausgaben, wenn künftig auch wieder Autos die Brücke passieren dürften: „Hier belaufen sich die Mehrkosten auf 30.000 bis 40.000 Euro“, erklärte Kass. Der Neubau der Brücke würde mit etwa 120.000 Euro zu Buche schlage, sagte Kass weiter und wies ausdrücklich darauf hin, dass diese Zahlen erste Schätzungen seien. „Eine Beschlussvorlage wird derzeit von der Verwaltung ausgearbeitet, bis zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung im Juni soll sie vorliegen“, beschrieb Kass die nächsten Schritte. Wann begonnen wird, konnte Kass nicht beantworten.

Einmütig plädierten die Ausschussmitglieder für eine zeitnahe Bearbeitung, damit in der nächsten Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag, 19. Juni entschieden werden kann.

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