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50 Jahre Quickborner Tageblatt : Ein Resultat steigender Nachfrage

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Acht Kindertagesstätten bieten in Quickborn 910 Plätze. Städtische Einrichtung „Zauberbaum“ feiert im November 50. Geburtstags.

shz.de von
erstellt am 21.Okt.2015 | 14:00 Uhr

Quickborn | Die Eulenstadt und ihre Jüngsten: 910 Kinder besuchen derzeit in Quickborn acht Kindertagesstätten. „Lange Zeit war Kinderbetreuung in Quickborn auf Kinder zwischen drei und sechs Jahren bis zum Schuleintritt beschränkt“, blickt Carsten Möller im Gespräch mit dem Quickborner Tageblatt auf die Vergangenheit zurück.

Der Fachbereichsleiter für Kindertagesstätten, Kultur und Veranstaltungen schildert den schnellen Wandel, ausgelöst durch den Zuwachs an Einwohnern: „Ab Mitte der 90er-Jahre haben wir besonders viel getan – von der Einführung des Rechtsanspruches auf Tagesbetreuung für Kinder ab dem vollendeten dritten Lebensjahr bis zum bundesweiten Ziel, für 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren Krippenplätze zu schaffen.“ Der Grund sei die gestiegene Nachfrage gewesen, da Eltern Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren können wollten.

Zusammen mit den verschiedenen Trägern der hiesigen Kindertagesstätten wurden dafür die baulichen und personellen Voraussetzungen geschaffen. Wichtig bei der Umsetzung der vorgegebenen Ziele sei die konstruktive Zusammenarbeit der Verwaltung und der Kitas untereinander, betont Petra Schröder, Leiterin der evangelischen Kindertagesstätte am Harksheider Weg. Ihre Kita hat im Sommer das 40-jährige Bestehen gefeiert. Zehn Jahre älter – und damit die älteste Einrichtung dieser Art in Quickborn – ist die städtische Kita „Zauberbaum“, 1965 errichtet auf dem Grundstück des abgebrannten Volksheims. Der Kindergarten wurde damals von Elisabeth Heyden geleitet. Deren Nachfolgerin war kommissarisch Margot Borkenhagen, bis im August 1975 Edeltraud Wiebe dieLeitung übernahm – die sie noch heute innehat. Das Jubiläum wird Wiebe am 14. November im Artur-Grenz-Saal mit Kindern, Eltern, Team und Gästen feiern.

Die Kita „Zwergenvilla“ ist vor 45 Jahren von der Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Ortsteil Quickborn-Heide gegründet worden. Sie verfügt über 110 Plätze und wird von Birgit Dwenger-Elbeshausen geleitet. Nur zwei Jahre jünger ist die DRK-Kita in der Talstraße mit neun Gruppen; seit 14 Jahren steht Dörte Lex an der Spitze der Einrichtung. Besonders stolz sind die Verantwortlichen der Einrichtung auf das Konzept des Familienzentrums mit der Koordinatorin Nicole Eickhoff.

Die Kita der katholischen Kirchengemeinde gehört mit 30 Plätzen – je eine Elementar- und eine Krippengruppe – zu den kleineren Einrichtungen. Das Team der Erzieherinnen wird von Nadine Kube geleitet. Zwei große Kitas unter der Trägerschaft der Johanniter sind das Kinderhaus „Quickelbü“ in der Hans-Heden-Straße mit acht Gruppen unter der Leitung von Susanne Zink sowie die Kindertagesstätte „Wilde 13“ in Quickborn-Heide mit neun Gruppen. Deren Leiterin Annika Holmer weist auf die Besonderheit einer Waldgruppe hin: „Die Kinder – 17 an der Zahl – sind ganzjährig draußen und erkunden mit zwei Erzieherinnen die Natur.“

Auf dem Johanniter-Grundstück in Heide wurde 2014 die eigenständige Johanniter-Kita „Kleine Wilde“ mit 25 Krippen- und 30 Elementarplätzen eingeweiht. Seitdem führt hier Nicole Thele das Team.

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