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Ganztagsschule in Hasloh : Ein langer Weg bis zum Ziel

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Raumkonzept für die Peter-Lunding-Schule ist noch in Arbeit, der Start soll zum Beginn des nächsten Schuljahrs sein.

shz.de von
erstellt am 05.Sep.2013 | 12:00 Uhr

Die Schülerzahlen sinken, doch die Anzahl derjenigen Schüler, die eine Nachmittagsbetreuung benötigen, steigt an. Grund genug für die Hasloher Peter-Lunding-Grundschule, das Konzept der offenen Ganztagsschule (OGTS) auszubauen. Geplant ist dieser Schritt schon seit einiger Zeit, die Umsetzung gestaltet sich jedoch schwierig.

Mit der Veränderung geht auch ein Wechsel des Trägers einher: Bislang war es der Schulkinderbetreuungsverein, dem Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) „jarhrzehntelange tolle Arbeit“ bescheinigt. Was jetzt gefordert werde, sei jedoch auf ehrenamtlicher Vereinsbasis nicht mehr zu leisten. „Der Übergang wird fließend sein, neuer Träger wird die Gemeinde“, so Brummund. Auf die wertvollen Erfahrungen der bisherigen Betreuer könne jedoch nicht verzichtet werden.

Doch bis zur Umsetzung ist es noch ein weiter Weg: Die Aufteilung der Räume muss neu überdacht werden, ein neues Raumkonzept zunächst erstellt und anschließend mit Baumaßnahmen umgesetzt werden. Dass dies geschehen soll, beschlossen die Gemeindevertreter im April dieses Jahres. „Danach musste zunächst ein Vermesser genaue Pläne erstellen“, erklärt Helge Maurer von der Quickborner Verwaltungsgemeinschaft. Anfang Juni seien dann die Fachplaner beauftragt worden: Experten für Brandschutz, Energetische Maßnahmen, Schadstoffe und Statiker machten sich in den Sommerferien an die Arbeit. „Der Architekt erstellt als nächstes eine Bedarfsanalyse und hält fest, was überhaupt machbar ist“, so Maurer.

Parallel dazu grübeln Schulleitung und Verwaltung über dem Raumkonzept. „Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe – im Augenblick werden mehr Probleme als Lösungsvorschläge erörtert“, sagt Burkhard Arndt, der in der Verwaltung für den Fachbereich Bildung zuständig ist. Eine der Herausforderungen bestehe darin, einzuschätzen, welche Schülerzahlen in den kommenden Jahren realistisch seien, so Arndt. Hinzu kommen aktuelle Probleme wie Legionellen in den Wasserleitungen und der marode Giebel.

Auch die Überdachung der Fahrradständer muss entsorgt werden: „Sie ist asbesthaltig und muss deshalb entfernt werden“, berichtet Brummund. Ob die Zweiräder künftig bei Regen im Trockenen stehen werden, stehe derzeit noch nicht fest. „Auch dieser Aspekt fließt mit in das Gesamtkonzept ein“, so Brummund.

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