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Quickborner Tageblatt

23. August 2017 | 03:14 Uhr

Quickborn : Ein Hauch von Weltkirche

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

30 Jahre Ausländerfest der katholischen Gemeinde St. Marien: Zur Feier ist Erzbischof Werner Thissen zu Gast in der Eulenstadt.

Durch die katholische Kirchengemeinde St. Marien in Quickborn weht am Sonnabend, 28. September, ein Hauch von Weltkirche. Zum 30. Mal wird das „Ausländerfest“ an der Straße Kurzer Kamp 2 begangen. Hoher Besuch hat sich angekündigt: Der Erzbischof Werner Thissen kommt aus diesem Anlass in die Eulenstadt, um ab 12.30 Uhr am Hochamt teilzunehmen. Danach wird bis 22 Uhr gefeiert: Menschen aus mehr als 20 Nationen, die in Quickborn leben, stellen die Kultur ihres Landes vor – kulinarisch wie musikalisch. Frankreich, Kroatien, Spanien, Irland und Griechenland – sie alle werden vertreten sein.

„Was kann Menschen besser zusammenführen als Essen und Trinken?“, fragt Pfarrer Wolfgang Guttmann rhetorisch. „Das Ausländerfest ist außer dem Eulenfest das zweitgrößte gesellschaftliche Ereignis in der Stadt“, sagt Johannes Schneider, der sich um die Pressearbeit kümmert. „Es ist jedes Jahr ein großes Erlebnis von Völkerverständigung und der Erfahrung, wie gut Menschen der unterschiedlichsten Nationalitäten zusammenleben können, wenn sie eine gemeinsame Ausrichtung haben“, sagt Schneider. Der gemeinsame Nenner ist selbstverständlich das Christentum. „Schon bei den Vorbereitungen spürt man den Frieden und das Verständnis“, sagt Pfarrer Wolfgang Guttmann. „Mir persönlich bedeutet das Fest sehr viel.“ Seit 18 Jahren ist Guttmann Pfarrer der 2100-köpfigen katholischen Gemeinde, zu der auch Hasloh, Ellerau und Bilsen gehören.

Schneider erinnert sich an die Anfänge des Festes: „Vor 30 Jahren, als viele Ausländer nach Quickborn gekommen waren, um Arbeit zu finden, kam die Initiative auf, ein verbindendes Fest zu organisieren. Der Name ist geblieben.“

Eine kluge Feststellung, so Pfarrer Guttmann, laute: „In der Kirche gibt es keine Ausländer. In Quickborn wurde das Wort Ausländer von Anfang an ausschließlich mit positiven Inhalten versehen.“ Guttmann und sein Team erwarten für Sonnabend mehr als 2000 Besucher auf dem Kirchenplatz. „Locker“, so der katholische Pfarrer.

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erstellt am 26.Sep.2013 | 12:00 Uhr

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