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Quickborner Tageblatt

22. Oktober 2017 | 13:04 Uhr

Baustelle Hasloh : Ein Dorf in Bewegung

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Bebauung Neue Mitte: Kindergarten und Gemeindezentrum entstehen neben zahlreichen Wohnhäusern

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Vieles hat sich bewegt in Hasloh – nicht nur an der größten Baustelle im Dorf, der Neuen Mitte. Wo zu Jahresbeginn noch grüne Wiese war, stehen bereits mehrere Häuser und der neue Kindergarten ist schon gut zu erkennen. Gebuddelt wurde auch auf Geh- und Radwegen: Die Verkabelung für den Breitbandanschluss ist inzwischen so gut wie abgeschlossen, immer mehr Haushalte surfen bereits im schnellen Internet.

Für viel Staub sorgte dagegen der Bau des Regenrückhaltebeckens am Ortsausgang in Richtung Tangstedt: Der Sommer war trocken, der Wind blies kräftig – und die Anwohner wähnten sich tageweise in der Sahara. Doch bereits nach wenigen Wochen war der Spuk vorbei, die Fläche rund um den künstlichen See soll nach und nach parkähnlich gestaltet werden.

Weniger schnell konnte ein anderes Problem beseitigt werden: Legionellen im Wasser der Grundschule und der Turnhalle bereiten Lehrern, Eltern und Politikern seit Anfang des Jahres Kopfzerbrechen. Der Beschluss, ein Gesamtkonzept zur Sanierung und zum Umbau zu entwickeln, wurde zwar schnell gefasst, doch die Umsetzung lässt auf sich warten. Erst muss das Raumkonzept für die Umgestaltung zur Offenen Ganztagsschule erarbeitet werden – erst dann steht fest, in welchen Räumen künftig ein Wasseranschluss und Abfluss benötigt wird. Im Sommer zeigte sich zudem, dass der Fachwerk-Giebel des Gebäudes so marode ist, dass er komplett ausgetauscht werden muss. Zwar stimmten die Gemeindevertreter einem Eilantrag zu, doch unternommen wurde bislang noch nichts, weil diese Kosten in ein Gesamtkonzept einfließen sollen. Die ersten Schätzungen der Quickborner Verwaltungsgemeinschaft zur kompletten Sanierung der Schule belaufen sich auf 2,7 Millionen Euro.

Erfolgreich war der Protest aus Politik und Bevölkerung in Sachen Geschwindigkeitsbeschränkung an der Kieler Straße (B 4): Nach jahrelangem Drängeln und Betteln stehen jetzt unübersehbar „Tempo 80“-Schilder vor dem Altenheim „Haus am Rehhagen“.

Keine Aussicht auf Einigung gab es in Sachen Trägerschaft für die Bönningstedter Gemeinschaftsschule Rugenbergen. Viel mehr als solidarische Lippenbekenntnisse im Sinne von „Wir wollen die Schule weiter unterstützen, aber nicht mehr bezahlen als bisher“, war aus den Reihen der Hasloher Politiker nicht zu hören.

Gefeiert wurden in Hasloh nicht nur Spatenstich und Grundsteinlegung des Kindergartens: Mit einem großen Konzert und vielen Gästen beging der Männergesangsverein seinen 100. Geburtstag.

 

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