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Lichtspielhaus Quickborn : Ehrung für das Kinder- und Jugendprogramm

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Das Beluga-Kino erhält 2500 Euro für das ausgezeichnete Programm für die jungen Gäste.

von
erstellt am 24.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Quickborn | Stolz wie Oskar sind Rolf und Karin Bartels. Ihr Sohn Kai Bartels, der das Quickborner Beluga-Kino zusammen mit Bernd Keichel betreibt, schickte seine Eltern nach Starnberg, um an der Preisverleihung teilzunehmen und die Urkunde abzuholen. Erneut wurde das Quickborner Lichtspielhaus für sein ausgezeichnetes Kinder- und Jugendprogramm gewürdigt. Auch über ein Preisgeld von 2500 Euro dürfen sich Kai, Rolf und Karin Bartels freuen.

„Es war ein aufregender Abend in der Stadthalle “, sagen die Eltern. Denn keine Geringere als die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, vergab die Preise. Die Kulturpolitikerin erklärte dazu vor zahlreichen Vertretern der Film- und Kinobranche: „Es sind die Betreiber kleiner Programmkinos und die Filmkunstverleiher, die uns immer wieder mit ihrem künstlerisch wertvollen Programm begeistern.“

Und auch die Auszeichnung für ein herausragendes Jugendfilmprogramm ist eine Anerkennung und Ermutigung für Kinobetreiber, sich für ein Filmangebot abseits des Mainstreams zu engagieren und eine flächendeckende Kinolandschaft zu fördern.

Kino – das ist nicht nur Hollywood. „Pippi Langstrumpf“, „Pettersson und Findus“, „Hanni und Nanni “ und beispielsweise „Fünf Freunde“ laufen während des Jugendprogramms im Beluga-Kino neben dem Hauptprogramm. Zum kleinen Preis von drei Euro pro Vorführung. „Es läuft kein Schund“, betont Karin Bartels. Aber die Pyjama-Partys für die Kleinen, bei denen schon mal Väter als Begleitung im Schlafanzug erscheinen, sind ein Hit und waren ein Kriterium für die Preisvergabe.

Dass Rolf und Karin Bartels den Preis abholen durften, ist selbstverständlich eine Anerkennung ihrer Arbeit. Vor zehn Jahren eröffneten Kai Bartels und Bernd Keichel das Kino. Von der Bank gab es keinen Cent. Mit zwei Aushilfen und der Unterstützung von Bartels Eltern hielten sie den Betrieb am Laufen. Mit der Verleihung der Preise ernten die Kinobetreiber auch die Früchte ihres Engagements. „Wir und das ganze Team mögen Kino“, sagen Rolf und Karin Bartels. Wie es sich für ein mittelständisches Unternehmen gehört, fließt das Preisgeld in die Firma: „Davon werden neue Kinostühle gekauft“, sagt Rolf Bartels. Sie sollen noch in diesem Jahr in Saal 3 eingebaut werden.

Für die letzten Monate des Kinojahres hat sich das Beluga-Team viel vorgenommen: Die 100 000-Besuchermarke soll geknackt werden. Bislang haben sie die knapp verpasst. Doch um das zu erreichen, setzen die Betreiber auf die kommenden Blockbuster – „Hobbit 3“, „Honig im Kopf“ mit Til Schweiger und „Nachts im Museum 3“ sollen das Publikum anziehen. Es müssen ja nicht immer Kunstfilme sein.

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