Ermittlungserfolg in Quickborn : Drogenfahnder entdecken Cannabis-Großplantage

Im Keller eine Wohnhauses in Quickborn stellten Drogenfahnder eine in Betrieb befindliche Cannabis-Indoorplantage mit über 300 Cannabispflanzen sowie bereits abgeerntetes Cannabiskraut im Kilogrammbereich sicher.
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Im Keller eine Wohnhauses in Quickborn stellten Drogenfahnder eine in Betrieb befindliche Cannabis-Indoorplantage mit über 300 Cannabispflanzen sowie bereits abgeerntetes Cannabiskraut im Kilogrammbereich sicher.

Über 300 Cannabispflanzen sichergestellt: Gegen den mutmaßlichen Betreiber und seine Frau wird Anklage durch die Staatsanwaltschaft erhoben.

shz.de von
01. Oktober 2015, 13:25 Uhr

Quickborn | Da ist der Polizei tatsächlich ein besonders großer Fisch ins Netz gegangen. Die Ermittlungsgruppe Betäubungsmittel der Kriminalpolizei Pinneberg hat in Quickborn (Kreis Pinneberg) eine Cannabisgroßplantage sichergestellt. Wie die Polizei mitteilte, hat der Einsatz bereits am vergangenen Dienstag stattgefunden. Nach vorherigen verdeckten Ermittlungsmaßnahmen gelang spezialisierten Polizeikräften die vorläufige Festnahme des 32-jährigen, mutmaßlichen Plantagenbetreibers und seiner Ehefrau direkt vor dem Tatobjekt.

Der 32-Jährige steht im Verdacht, das Einfamilienhaus im Stadtteil Quickborn-Heide extra für den Plantagenbetrieb angemietet und die Plantage seit mindestens zwei Jahren zu betreiben. Dieser Verdacht konnte jetzt bekräftigt werden. Im Keller des Wohnhauses stellten die Drogenfahnder der Ermittlungsgruppe Betäubungsmittel eine in Betrieb befindliche Cannabis-Indoorplantage mit über 300 Cannabispflanzen sowie bereits abgeerntetes Cannabiskraut im Kilogrammbereich sicher.

Die umfangreichen kriminalpolizeilichen Ermittlungs- und Durchsuchungsmaßnahmen wurden erst im Laufe des gestrigen Mittwochs beendet. Mangels Haftgrund wurde das Ehepaar aber am Nachmittag zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie haben eine Anklage durch die Staatsanwaltschaft Itzehoe zu erwarten.

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