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Quickborner Tageblatt

17. August 2017 | 06:32 Uhr

DRK zieht positive Bilanz

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Ellerauer Retter freuen sich bei Jahresversammlung über neues Fahrzeug und Aufbau der Jugendgruppe

Auf ein arbeitsreiches Jahr haben die Mitglieder des Ortsvereins Ellerau des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zurückgeblickt. Bei der Hauptversammlung im Anneliese-Kruse-Haus dankte die Vorsitzende Barbara Dill den ehrenamtlichen Helfern.

Im Fokus stand die Arbeit in der DRK-Kleiderkammer. „5  713 Kleidungsstücke haben unsere Helferinnen im vergangenen Jahr ausgegeben, und mehr als 400 Personen betreut“, so Dill. Jeweils am zweiten Mittwoch eines Monats ist die Kammer für Bedürftige geöffnet. Die Helfer wurden geehrt.

„Ich bin immer wieder über die Aktivität dieses Ortsvereins erstaunt“, lobte Joachim Wehner vom Bürgerverein Ellerau. Besonders freue er sich über ein neues Projekt: „Dass es nach längerem Anlauf gelungen ist, das Jugendrotkreuz ins Leben zu rufen, ist eine sehr gute Leistung“, so Wehner. Das sei eine positive Entwicklung angesichts leicht gesunkener Mitgliederzahlen – 190 Personen gehörten am Ende des vergangenen Jahres dazu.

Umso erfreuter zeigte sich Bereitschaftsleiter Tim Knickrehm über die Verstärkung seiner Abteilung. „Im vergangenen Jahr hatten wir nur drei Aktive – jetzt sind es vier, und ein Interessent, der gerade dabei ist, die Formulare beizubringen“, sagte er. Frisch ausgebildet unterstützt Lars Knickmeier den Bereitschaftsdienst als Sanitätshelfer.

2015 sei auch ein Jahr der Investitionen gewesen, erinnerte Dill. Denn mit der Anschaffung eines neuen Kastenwagens sei das Ellerauer DRK jetzt auch technisch besser aufgestellt. Etwa 26  000 Euro hatte das Fahrzeug gekostet, das im November vergangenen Jahres feierlich eingeweiht worden war – bezuschusst wurde die Anschaffung mit einer Summe von 5000 Euro durch die Gemeinde. „Deshalb haben wir für den kommenden Jahr einen eher normalen Haushalt geplant“, so Dill mit Blick auf die Finanzen.

Einiges sei aber doch geplant: „Wir denken darüber nach, die Lagersituation der Altkleider zu verbessern – möglicherweise durch einen Anbau an die Garage“. 10  000 Euro seien dafür eingeplant. Außerdem wolle die Bereitschaftsabteilung ihre Ausrüstung modernisieren, um auf dem Stand der Nachbargemeinden zu sein.

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