Dorfchefin stellt sich Wiederwahl

Henriette Krohn ist seit Anfang 2016 Bürgermeisterin in Tangstedt.
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Henriette Krohn ist seit Anfang 2016 Bürgermeisterin in Tangstedt.

Tangstedt plant möglicherweise neue Krippe

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02. Januar 2018, 16:00 Uhr

Seit Anfang 2016 ist Henriette Krohn (parteilos) Bürgermeisterin der Gemeinde Tangstedt. Während ihrer Amtszeit hat sie vieles in Gang gesetzt. Was sie bisher geschafft hat und was sie noch vor hat, erläuterte sie im Gespräch mit unserer Zeitung.

Im Jahr 2017 spielte die Erschließung und der Grundstücksverkauf im Baugebiet Op de Kamp eine große Rolle in der Gemeinde. 14 Grundstücke seien bereits verkauft worden, drei stünden noch zum Verkauf. „Die Gemeinde bevorzugt momentan Familien mit kleinen Kindern, um Kindergarten und Schule zu erhalten“, erklärt Krohn. Viele der zukünftigen Bauherren stehen bereits in den Startlöchern und warten auf gutes Wetter, um den Bau zu starten.

Einen langen Atem müssen die Tangstedter im Pinneberger Weg haben. „Seit vielen Jahren suchen wir nach der besten Lösung, die Befahrbarkeit dort zu verbessern. Durch immer neue Möglichkeiten mussten wir mehrfach umplanen. Nun steht aber die Ausschreibung der Baumaßnahme an und hoffentlich ist sie dann in diesem Jahr um diese Zeit abgeschlossen“, erklärt die Bürgermeisterin.

Dagegen gab es in der Jugendpflege und Schulsozialarbeit einen großen Schritt nach vorn: Mit Natascha Hartwig ist eine neue Schulkinderbetreuung und Jugendpflegerin gefunden worden. Auch eine neue Sozialpädagogin für die Schule sei gefunden worden, die ihre Stelle am 1. Februar antrete. „Jetzt wird Kontinuität einsetzen. Insgesamt haben wir da viel Glück gehabt“, so Krohn.

Die Bürgermeisterin hat große Pläne für dieses Jahr: „Wir beschäftigen uns mit der Idee, vielleicht eine neue Krippe für die bis zu drei Jahre alten Kinder zu bauen. Aber das wird noch genau geprüft werden müssen. Leider sind die Kinderzahlen sehr ungenau vorherzusagen.“ Außerdem stünden die Kommunalwahlen im Mai an. Ob sie noch einmal für das Bürgermeisteramt antritt? „Ja, ich stelle mich als Kandidatin für meine Fraktion zur Verfügung.“ Sie habe sich in das Amt sehr gut eingelebt, vor allem, weil die Zusammenarbeit mit allen Gemeinderatsmitgliedern und bürgerlichen Mitgliedern ganz hervorragend funktioniere. „Leider muss ich es immer wiederholen, schließlich ist das nicht selbstverständlich“, bekräftigt die Tangstedterin. Unter diesen Voraussetzungen wolle sie gerne weiterarbeiten. „Man wird dann sehen, wie der Wähler entscheidet, und der Gemeinderat hat dann das letzte Wort.“

Bis Mai möchte sie sich für die Verschönerung des Ortes einsetzen. „In den nächsten Sitzungen werden wir uns über die Umgestaltung der Dorfeingänge unterhalten, und ich möchte auch gerne für die Umwelt mehr tun“, kündigt Krohn an. Ihr schwebe eine Förderung von Baumpflanzungen und Anlagen für Bienenweiden vor. „Meine Kollegen in den Ausschüssen werden da sicherlich mitziehen“, sagt sie.

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