Quickborner Stadtmarketing : „Die Voraussetzungen sind optimal“

Bürgermeister Thomas Köppl und Renate Hegemann (Fachbereich Stadtentwicklung) stellten sich den Fragen der Bürger.
1 von 2
Bürgermeister Thomas Köppl und Renate Hegemann (Fachbereich Stadtentwicklung) stellten sich den Fragen der Bürger.

Bürger, Verwaltung und Politik diskutieren über eine gemeinsam Strategie, um die Innenstadt mit mehr Leben zu füllen.

shz.de von
15. November 2013, 12:00 Uhr

Braucht Quickborn ein Stadtmarketing? Wenn ja, wie würde dieses aussehen und welche Aufgaben hätte es? Diese Fragen beschäftigen schon seit 2010 die verschiedenen politischen Gremien. Um herauszufinden, wie die Bürger darüber denken, lud die Verwaltung jüngst zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung in die Mensa der Comenius-Schule ein.

Nach der Begrüßung der zirka 60 Anwesenden durch Bürgermeister Thomas Köppl, führte Renate Hegemann vom Fachbereich Stadtentwicklung mit einem Vortrag in das Thema ein. „Stadtmarketing wird bereits seit den 1990er Jahren erfolgreich betrieben. Es soll die Attraktivität von Städten und Kommunen verbessern“, erklärte sie. Dabei werde ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Sprich: Verwaltung, Wirtschaft, Vereine, Verbände und Kultur entwickeln gemeinsam Ideen, die zur Attraktivitäts-Steigerung der Stadt beitragen. Als mögliche Ziele formulierte Hegemann in ihrem Vortrag „die Verbesserung der Außenwirkung, das Schaffen einer höheren Identifikation seitens der Einwohner sowie das Herausarbeiten und Bewerben von Alleinstellungsmerkmalen“. Die Voraussetzungen für Stadtmarketing seien in Quickborn optimal. „Die Infrastruktur ist gut aufgestellt, ebenso haben wir uns in Sachen Bildung in den vergangenen Jahren stark verbessert“, so Hegemann.

Anschließend ging die Verwaltung in den offenen Dialog mit den Bürgern. Es wurden Ideen gesammelt und kontrovers über die Ausrichtung des Stadtmarketings diskutiert: Die Vorschläge aus dem Publikum reichten vom Bilden einer Marke über das Bekanntmachen der Eule als Wahrzeichen bis zur Definition einer konkreten Zielgruppe und Formulierung eines Marketing-Ziels. Außerdem tauchte in den Statements immer wieder der Wunsch nach einer nachhaltigen Belebung der Innenstadt auf.

Am Ende der Veranstaltung konnten die Initiatoren 17 Publikums-Anmeldungen zur Bildung einer Arbeitsgruppe für sich verbuchen. „Kommende Woche wird der Hauptausschuss unterrichtet und dann wird geplant, wie der Arbeitskreis künftig zusammen kommt“, erläuterte Stadtsprecher Jochen Lattmann. „Danach folgen von uns konkrete Informationen, wie es mit dem Stadtmarketing weiter geht.“ Bürgermeister Thomas Köppl führte aus, dass die Stadt für die Arbeit des Marketing-Projekts auch im nächsten Jahr voraussichtlich 40 000 Euro bereitstellen wird.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen