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Schulung für den Fahrkartenkauf : Die Tücken des Automaten

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Seniorenbeiräte aus Hasloh und Bönningstedt veranstalten Kursus mit einem Simulator zum Üben

shz.de von
erstellt am 09.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Nicht nur Senioren stehen vor den Apparaten manchmal wie der berühmte Ochs vor dem Berg: Einen Fahrkartenautomaten zu bedienen, hat seine Tücken. Besonders dann, wenn man nur gelegentlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt und die Tarifzonen seit der letzten Nutzung wieder einmal geändert wurden.

Das nehmen die Seniorenbeiräte zum Anlass, sowohl in Hasloh als auch in Bönningstedt eine Schulung mit einem Simulator anzubieten. „Im Großraum Hamburg sind drei verschiedene Systeme im Einsatz“, erklärt der Bönningstedter Vorsitzende Eckhard Johannes.

„Die Automaten der AKN sind anders als die des HVV und die der Deutschen Bahn – das ist sehr verwirrend und führt oft zur Ratlosigkeit“, weiß Johannes. Und manchmal eben auch dazu, kurzerhand ohne gültigen Fahrschein einzusteigen. „Ich bin auf die AKN zugegangen und habe das Problem geschildert“, berichtet Johannes. Die Antwort war positiv: „Das erklären wir gern“, hieß es seitens des Unternehmens. Das Gespräch gab den Anstoß zu den Veranstaltungen, bei denen ein Simulator zum Einsatz kommt, der die verschiedenen Systeme darstellen kann. „So können die Unterschiede und Gemeinsamkeiten am besten dargestellt und erklärt werden“, ist sich Johannes sicher.

Auch der Anruf bei seiner Hasloher Kollegin Gisela Meier stieß auf Interesse, denn auch dort stehen immer wieder Fahrgäste am Bahnsteig, die Probleme mit dem Kauf einer Karte haben. „Und das sind nicht nur ältere Menschen“, wissen die Seniorenbeiräte, die auch auf jüngeres Publikum hoffen.

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