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Bildermuseum Quickborn : Die Stadt zum Anklicken

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Das Quickborner Bildermuseum hält online etwa 2000 lokale Motive bereit. Von der Kaiserzeit bis heute.

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2015 | 10:00 Uhr

Quickborn | Wie es um das Jahr 1900 dort aussah, wo heute an der Kieler Straße ein Supermarkt steht, an der Kieler Straße während der 1980er-Jahre, an der Pinneberger Straße während der 1940er-Jahre oder im Freibad Mitte der 60er – wer es in Erfahrung bringen möchte, der wird im Quickborner Bildermuseum fündig.

Etwa 2000 Motive der Stadt – von der Kaiserzeit um die Jahrhundertwende bis heute – hält das virtuelle Museum, das aus einem Projekt der Geschichtswerkstatt entstanden ist, bereit. „Und ich hoffe, dass es wächst“, sagt Hans Meier, der federführend für die Umsetzung verantwortlich war und ist.

„Viel zu viele Bilder versauern in Archiven“, sagt Meier. „Deshalb war es die Motivation, sie dort herauszuholen und anderen zugänglich zu machen.“ Straßenschluchten, Plätze, Felder, in Farbe, als Schwarz-Weiß-Aufnahmen, analog oder digital entstanden – JPG-Dateien aller Art sind im Bildermuseum zu finden, das sowohl eine eigene Adresse hat als auch über einen Link auf der Homepage der Geschichtswerkstatt aufzurufen ist.

Unterteilt ist das Internetmuseum in die Rubriken neueste Bilder, die monatlich hinzukommen, Quickborner Straßenbilder sowie Panoramabilder. Von den Rundum-Impressionen gibt es derzeit fünf, unter anderem vom Eulenfest, der Marienkirche und aus dem Himmelmoor. Aber das ist nicht alles. Damit das Angebot für Quickborn-Kenner rund und noch reizvoller wird, fügt Meier monatlich ein neues Kreuzworträtsel hinzu, das sich inhaltlich auf Quickborn bezieht. Turnusgemäß wird die jeweilige Auflösung mitgeliefert. Weitere Besonderheit: ein virtuelles Puzzle mit Bildschnipseln, die per Mausklick bewegt und aneinandergefügt werden können.

Möglichkeiten, die einen Besuch auf der Website kurzweilig gestalten. Aber im Grunde geht es Meier um das Museum. Darum, dass die Bilder nicht in Schubladen liegen bleiben. „Und damit das Museum auch seinen Namen verdient, sollen weitere Exponate hinzukommen“, sagt er.

Wer sich für die Geschichtswerkstatt oder das Projekt Quickborner Bildermuseum interessiert, der ist eingeladen, die regelmäßigen Treffen zu besuchen. Sie finden statt an jedem dritten Dienstag des Monats ab 15 Uhr in der Volkshochschule (VHS) im Forum. Zu ihrem nächsten Austausch kommen die Teilnehmer am Dienstag, 21. April, zusammen.
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