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Sozialausschuss Quickborn : Die Stadt plant 218 neue Kita-Plätze

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Das Angebot an Betreuungsplätzen soll ab August 2017 gelten.

von
erstellt am 30.Jun.2016 | 10:00 Uhr

Quickborn | Die Stadt Quickborn plant immer mehr Kita-Plätze. Den Bedarf werden aber auch ihre neusten Vorhaben nicht decken. „Nicht jeder wird im nächsten Jahr einen Krippenplatz bekommen, aber wir sind auf einem guten Weg“, sagte Carsten Möller, Leiter des Rathausfachbereichs Kindertagesstätten, während der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses am Dienstagabend.

Vor sechs Wochen hatte er ein zusätzliches Betreuungsangebot für 105 Kinder angekündigt. Da die Politik ihn zu weiteren Überlegungen beauftragt hatte, stockte er die Zahl auf und stellte Pläne für 218 neue Plätze vor, davon 90 für Krippenkinder und 128 für Mädchen und Jungen ab drei Jahren. Der Ausschuss stimmte den Vorhaben zu. Möller rechnet mit Zuschüssen von Bund, Land und Kreis. Letzterer zahlt für jede neue Gruppe bis zu 20.000 Euro.

Der Großteil des neuen Angebots soll ab August 2017 bereitstehen. 15 Krippen- und zehn Elementarplätze werden aber bereits nach der Sommerpause 2016 im Johanniter-Kinderhaus Quickelbü an der Hans-Heyden-Straße geschaffen. Die Zusagen sind verschickt worden. Etwa 90 Krippenkinder haben noch keinen Platz. Im Elementar- und Hortbereich wird es Möller zufolge zum 1. August 2016 keine Warteliste mehr geben.

Die Plätze in der Kita Quickelbü kann er anbieten, weil er zwei Hortgruppen von dort in die Ernst-Barlach-Schule umquartiert. Durch dasselbe Vorgehen will er in Quickborn-Heide 35 Krippen- und 40 Elementarplätze schaffen. Er möchte ein zentrales Schulkinderhaus für acht Hortgruppen bauen und im Sommer 2017 die sechs Schulkindergruppen aus den Kitas der Arbeiterwohlfahrt an der Theodor-Storm-Straße und der Johanniter an der Ricarda-Huch-Straße einziehen lassen. Dadurch wird in diesen Einrichtungen Platz für jüngere Kinder frei.

Die Anerkannte Schulgesellschaft will ab August 2017 auf ihrem Gelände an der Feldbehnstraße 40 Krippen- und 60 Elementarplätze anbieten. Die Kita des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) an der Talstraße könnte zum selben Zeitpunkt eine neue Waldgruppe für 18 Elementarkinder einrichten. Möller schlug zudem vor, das Gebäude aufzustocken. Das Flachdach sei ohnehin zu sanieren.

Angedacht wurde der Bau einer Kita auf einem städtischen Grundstück an der Bahnstraße gegenüber der AKN-Station Tanneneck. Dieses Projekt könnte in zwei bis drei Jahren angepackt werden, so Möller. Ralf Gercken, Leiter des Fachbereichs Strategie-Management, kündigte an: Die Verwaltung halte am Bebauungsplan 104B mit 50 Wohneinheiten in Quickborn-Heide fest. Sie schlage aber vor, mit dem Investor über einen Krippenbau zu verhandeln.Der Ingenieur Peter Kramer hatte sein Gutachten zur Entwicklung Quickborns bis 2030 vorgestellt. Auch wenn die Stadt keine neuen Baugebiete ausweise, sei mit einem zusätzlichen Bedarf von bis zu 27 Gruppen zu rechnen.

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