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Grundschule Bönningstedt : Die Sporthalle soll moderner werden

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Sanierung der Halle kostet 164.000 Euro.

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2017 | 16:15 Uhr

Bönningstedt | Während der jüngsten Sitzung der Bönningstedter Gemeindevertretung stellte Marc Schroeder von der beauftragten Firma Compact Technik den Politikern die Pläne zur weiteren Modernisierung der Sporthalle der Bönningstedter Grundschule vor. Nachdem im Lauf der vergangenen drei Jahre  bereits die Lüftungs- und Heizungsanlage,  einige Fenster,  die Beleuchtung sowie die elektrotechnischen Anlagen erneuert worden waren (unsere Zeitung berichtete), sind nur der Sanitärbereich, die Wasser- und Abwasseranlagen sowie die Verglasung im Erdgeschoss an der Reihe.

In den Herren- und Damen-Duschen soll der Charme der 1970er Jahre mit den damals typischen hellgelben Fliesen einer modernen Ausstattung mit neuen Waschgelegenheiten und Duschen Platz machen. Auch die uralten Toiletten mit hängendem Spülkasten sowie die Trennwände zwischen den Kabinen werden erneuert.

„Die Trinkwasserleitungen werden neu verlegt, die Abwasserleitungen an das vorhandene System angeschlossen“, erläuterte der Fachmann.Zuvor müssten jedoch die Abwasseranlagen einer Kamerabefahrung unterzogen werden. „Wir wollen uns ein Bild vom Zustand der Leitungen machen“, erklärte Schroeder. Die Kosten für eine mögliche Sanierung seien deshalb in den kalkulierten Maßnahmen in Höhe von 164000 Euro nicht enthalten.

„Die Trinkwasserinstallationen bieten keinen Schutz vor Verkeimung, sie müssen den technischen Richtlinien  und den hygienischen Anforderungen angepasst werden“, sagte Schroeder. Dies sei nur möglich, wenn alle vorhandenen Leitungen stillgelegt würden und ein neues Rohrsystem eingebaut werde. Mit Hilfe von Hygienespüleinheiten am Ende des Kaltwasserbereichs könne erreicht werden, dass ein regelmäßiger Wasseraustausch stattfinde und Keime keine Chance hätten.

Für bessere Belüftung werden in den Toiletten, Duschen und Umkleideräumen Abluftventilatoren installiert. „Sie werden über Bewegungsmelder und Feuchtigkeitssensoren gesteuert“, berichtete Schroeder. Zudem werden die Fenster im Sanitärbereich mit undurchsichtiger sogenannter Chinchillaverglasung bestückt. Auch die bereits in weiten Teilen  umgesetzten Akustikmaßnahmen und die Dämmung der Decken sollen  in den Duschen und im WC-Bereich fortgesetzt werden. „Gedämmt wird mit Mineralwolle, darunter werden Heraklitplatten montiert, denn für andere Systeme ist der Abstand vom Fenster zur Decke nicht ausreichend“, informierte Schroder die Politiker. Das Gremium stimmte den Maßnahmen einstimmig zu. Die Umsetzung soll schnellstmöglich erfolgen.

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