Radtour : Die Quickborner CDU knöpft sich Radwege vor

Bernd Weiher (CDU, links) und Eike Kuhrcke (CDU) sind für die Radtour durch die Eulenstadt bereits startklar.
Bernd Weiher (CDU, links) und Eike Kuhrcke (CDU) sind für die Radtour durch die Eulenstadt bereits startklar.

Für Samstag, 4. August, laden die Christdemokraten zu der gemeinsamen Suche nach Problempunkten in Quickborn ein.

shz.de von
26. Juli 2018, 12:00 Uhr

Quickborn | In der Sommerzeit nehmen immer mehr Menschen lieber das Fahrrad anstelle des Autos, um zu ihrem Ziel zu gelangen. Besonders ärgerlich kann die Fahrt jedoch werden, wenn die Radwege nicht mehr auf dem neusten Stand sind. Das möchten die Quickborner Christdemokraten verbessern und stellen zahlreiche Radwege in der Eulenstadt auf den Prüfstand. Dazu lädt die Fraktion zu einer Radtour für Samstag, 4. August, ein.

„Die Tour soll natürlich viel Spaß machen und wir möchten das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, und uns besonders Problempunkte für Radfahrer ansehen, um dies in zukünftige Planungen einfließen zu lassen“, erläuterte der Pressesprecher der Quickborner CDU, Bernd Weiher. Die Radtour startet auf dem Rathausplatz, Rathausplatz 1, um 14 Uhr. Die Route führt die Teilnehmer über Renzel und das Himmelmoor, die Kieler Straße, den Harksheider Weg nach Quickborn-Heide und zurück zum Rathausplatz.

Probleme in der Kieler Straße

Diese Straßen seien als Musterfall für Problempunkte ausgewählt worden. „Die Kieler Straße ist ein gutes Beispiel. Nur auf einer Seite gibt es dort einen Fahrradweg, der gegenläufig ist. Problematisch kann es dort werden, wenn Autofahrer aus ihrer Einmündung herauskommen. Dann müssen sie in beide Richtungen absichern“, schilderte er. Auch die Situation im Harksheider Weg sei undurchsichtig. „Auf beiden Seiten gibt es einen Fußweg mit jeweils einem roten Streifen. Nachdem die Straßenverkehrsordnung jedoch geändert wurde, ist es da sehr irreführend“, sagte Weiher. Es fehle dort an Beschilderung und genau deshalb seien Radfahrer berechtigt auf der Straße zu fahren „und das, obwohl wir einen Radweg haben“.

Während der Schulzeit nutzen viele Schüler den Radweg zwischen Quickborn-Heide und Quickborn. „Dort muss auch dringend etwas passieren. Wurzeln brechen die Platten auf und es ist eine echte Holperpiste“, beschreibt Weiher. Genauso der Radweg in der Marktstraße in Richtung Renzel.

Mehr Fahrradfahrer ansprechen

Ziel der Aktion sei es, die Straßen und Wege, die von vielen Radfahrern genutzt werden, langfristig zu verbessern. „Die Nutzung dieser Verbindungen muss sicherer und angenehmer werden und die steigende Zahl der Fahrradnutzer spricht eindeutig für sich“, erklärt Weiher die Beweggründe der Quickborner CDU-Fraktion. Dennoch sei ihnen durchaus bewusst, dass diese Problempunkte nicht die einzigen in der Stadt seien. „Ganz sicher gibt es noch viele weitere Punkte, die man sich ansehen muss. Wir wollen zunächst mit diesen Straßen und Wegen in Quickborn beginnen“, sagte der Christdemokrat. Deswegen sei es ihnen besonders wichtig, dass möglichst viele Quickborner an der Aktion teilnehmen. „Leute, die tagtäglich Fahrrad fahren, können die Situation in den Straßen sehr viel besser einschätzen als wir.“

Die Anmeldung für die Radtour ist per E-Mail an bernd.weiher@cdu-quickborn.de möglich. „Wir haben uns für die Anmeldung nur per E-Mail entschieden, damit wir gegebenenfalls die Teilnehmer informieren können, wenn die Tour aufgrund schlechten Wetters ausfallen muss“, so Weiher.

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